Veranstaltung "InderKinder" am 10.11.2013

Krefeld, den 4.11.2013

„Inder, Kinder, Chip-Erfinder“ – seit der Diskussion um ‚Computer-Inder‘ und die Kampagne ‚Kinder statt Inder‘ im Jahr 2000 wird Migration aus Indien nach Deutschland auch öffentlich wahrgenommen. Kinder von Migranten und Migrantinnen aus Indien, die schon lange keine Kinder mehr sind und von denen viele schon selber Kinder haben, erzählen von sich und ermöglichen vielfältige Einblicke, in Prozesse des Anders-Gemacht-Werdens sowie dem mal mehr und mal weniger selbstbewussten Umgang mit Zuschreibungen.

Im Gespräch mit Nisa Punnamparambil-Wolf (Politikwissenschaftlerin, Unkel) werden sein Maymol Devasia-Demming (Ratingen), Axaram (Oberwinter), Diptesh Banerjee (Ratingen), der auch als Rapper auftreten wird, und andere.

InderKinder
Sonntag, 10. November 2013 um 16 Uhr
Einlass ab 15:30 Uhr
im Bischof-Straeter-Haus, Corneliusstraße 22
47798 Krefeld
Eintritt: 4,-- Euro
ermäßigt: 2,-- Euro
Imbiss (gegen Entgelt)


Veranstalter: Arbeitskreis Dritte Welt e.V. / Eine-Welt-Laden, Krefelder Bündnis für Toleranz und Demokratie, Literaturforum Indien e.V.

Den Flyer zur Veranstaltung können Sie hier herunterladen (2,1MB):

InderKinder




Nachlese zum 8. Fest ohne Grenzen

Krefeld, den 27.9.2013

aus Sicht der VeranstalterInnen, die sich langsam vom Stress dieses Tages erholen.

Mit Regen dennoch gute Stimmung – 8. Fest ohne Grenzen am 14.09.2013

In diesem Jahr hatten wir vor allem dem Wetter zu trotzen und den Schauern, die im Laufe des Nachmittags mehrmals niedergingen. Trotzdem fanden immer wieder überraschend viele Leute den Weg zum Platz an der Corneliusstrasse. Das Programm war zum letzten Jahr noch weiter verjüngt worden. Das lag weniger am Wettbewerb KReaktiv gegen Rechts, an dem sich drei Gruppen beteiligten.

Auf den dritten Platz kamen die Donkeys von der Realschule Oppum

Auf den zweiten Platz kam die Tanzgruppe der Jugendeinrichtung BI – Rund um St. Josef

Auf den ersten Platz landete die Band Surpassed aus dem Freizeitzentrum Süd. Hier ein Video von ihrem Auftritt.

Herlichen Glückwunsch an alle Preisträger. Die Preisübergabe wurde durch Isa Isa und Bürgermeister Frank Meyer vorgenommen.

Es gab auch Auftritte jüngerer Gruppen, wie zum Beispiel BroSis, eine Tanz- und Aktionsgruppe aus Krefeld im Stile des „Bollywood“. Sehr erfreut waren wir auch über die Teilnahme des Fanclubs vom KFC Uerdingen, der schon immer konsequent anti-nazistisch und anti-rassistisch war und ist. Über sie konnten wir auch Issa Issa, den wohl bekanntesten Krefelder Fussballspieler und Torjäger der letzten Saison, als Ehrengast begrüßen. Auch er sprach sich in einem kurzen Statement ausdrücklich gegen Rassismus aus und freut sich über die Einladung zum Fest.

Als politisches Thema wurde wieder einmal die Situation im Ausländeramt thematisiert, die sich ja vor dem Sommer zugespitzt hatte. Mit Mehmet Demir und Hyri Cakir sprachen zwei der Organisatoren der großen Protestveranbstaltungen mit Ralf Winters, dem Personalratsvorsitzenden der Stadtverwaltung unter der Leitung von Angelika Kleinschmidt, der Vorsitzenden der ausländerrechtlichen Beratungskommission in Krefeld. Fest ohne Grenzen 2013

Neben Rock am Ring überzeugte zum Schluss des Abends Sound Pregnancy durch ein musikalisch und textlich hohes Niveau.




Programm beim "Fest ohne Grenzen" am 14. September 2013

Krefeld, den 10.9.2013

Das 8. "Fest ohne Grenzen" findet statt am

Samstag, 14.9.2013 von 13-20 Uhr
Krefeld, Corneliusstr.


Das Programm des Festes sieht wie folgt aus:

13.00 Uhr Begrüßung
13.30 Uhr Kindergarten Tanz
14.00 Uhr Eröffnung durch Frau Söylemes / OB
14.15 Uhr Chor der Josefsschule
14.45 Uhr Bollywood
15.00 Uhr Talkrunde
15.45 Uhr Bollywood
16.00 Uhr Jugendbeirat
16.00 Uhr KReaktiv Wettbewerb
17.00 Uhr portugiesischer Tanz
17.30 Uhr Preisverleihung durch den KFC
18.00 Uhr Rock am Ring
19.00 Uhr Sound Pregnancy
Ende


Den Flyer zum Fest können Sie hier herunterladen (1,5MB):

Flyer FoG 2013




70 Jahre Krefelder Bombennacht

Krefeld, den 19.6.2013

In der Nacht von 21. auf den 22.Juni 1943 gab es den größten Bombenangriff auf Krefeld während des II. Weltkrieges. Über 1000 Menschen starben, über 9000 wurden verletzt.

Aus Anlass des 70. Jahrestages dieses Ereignisses erinnert der Rosa Luxemburg Club Linker Niederrhein mit einem kleinen Stadtrundgang daran, wie "Luftschutz" und Verbunkerung die Stadt geprägt haben, wie der Bombenkrieg sie schließlich verändert hat. Wir wollen dabei nicht vergessen, dass "Luftschutz" damals Schutz für "Arier" bedeuten sollte. Juden und Zwangsarbeiter wurde der Besuch der Bunker verboten. Die Zwangsarbeiter waren es dann aber, die die Toten und Verletzten mit zu bergen hatten, die den Schutt wegräumen müssten. Der Rundgang beginnt

am Freitag, 21. Juni um 19 Uhr
vor dem Hansahaus (gegenüber HBF) in Krefeld


Das Dokument dazu findet sich auf der Seite Stadtrundgang zum Herunterladen.




Fest ohne Grenzen 2013 am 14. September

Krefeld, den 23.4.2013

Der Termin für das 8. "Fest ohne Grenzen" steht nun fest:

Samstag, 14.9.2013 von 13-20 Uhr
Krefeld, Corneliusstr.



Auch in diesem Jahr wird es wieder einen "KReaktiv" Wettbewerb geben, bei dem sich junge Leute (bis 27) für ein Krefeld ohne Rassismus, Nationalismus und Fremdenfeindlichkeit ausdrücken können. Näheres dazu hier




Pro NRW stoppen!

Krefeld, den 15.3.2013

Die rechtsextremistische „Bürgerbewegung“ Pro NRW will im Rahmen einer landesweiten Aktion am Donnerstag, 21. März 2013 um 14.00 Uhr, vor den Flüchtlingsunterkünften am Siemesdyk in Krefeld demonstrieren.

Ausgerechnet am internationalen Tag gegen Rassismus soll Nazis in dieser Stadt mit Stimmungsmache gegen Flüchtlinge wieder eine politische Bühne geboten werden.

Das Krefelder Bündnis für Toleranz und Demokratie, ein breiter Zusammenschluss politischer, kirchlicher, gewerkschaftlicher und humanitärer Organisationen und Einzelpersonen ist nicht gewillt, diese demagogische Provokation in unserer Stadt zuzulassen.

Wir rufen alle, die sich der Zivilgesellschaft verbunden fühlen und ebenso wie wir Rechtsextremisten und Neonazis keinen Fußbreit Raum in Krefeld geben wollen auf zu einer

Gegenkundgebung
Donnerstag 21.März 2013, um 13.00 Uhr
rund um die Flüchtlingsunterkünfte am Siemesdyk 9-39, Krefeld

Stellen wir uns am internationalen Tag gegen Rassismus schützend vor Menschen, die Schutz suchen in unserem Land!

Geben wir demagogischer Propaganda keinen Raum
in der Krefelder Öffentlichkeit!

Stoppen wir gemeinsam Pro NRW!


Aufrufer: Anstoss e.V. • Arbeitskreis Dritte Welt e.V. • Arbeitskreis für Zuwanderung und Integration in Krefeld • Attac-Krefeld • Bündnis90/Die Grünen Kreisverband Krefeld • DGB-Stadtverband • DIE LINKE. Krefeld • DIDIF Solidaritätshaus e.V. Krefeld • DKP Linker Niederrhein • Emmaus Gemeinschaft Krefeld e.V. • IG Metall Krefeld • Katholikenrat für die Region Krefeld / Meerbusch • Flüchtlingsrat e.V. Krefeld • Friedensbündnis Krefeld ? Internat. Kath. Friedensbewegung pax christi, Krefeld • Katholisch Portugisische Mission-Krefeld • Katholische Arbeitnehmerbewegung mittlerer Niederrhein • RABE Krefeld • "Schülerinitiative WIR GEGEN RECHTSEXTREMISMUS „- Privatschule Niederrhein • save me Kampagne Krefeld • SPD-Krefeld • Roma Eltern-, Bildung- und Kulturverein in Krefeld • Siegfried Ochs Pastor • Sozialbündnis Krefeld

Den Aufruf können sie hier herunterladen:

Aufruf pro NRW stoppen





Rechtspopulismus im Zuge der Eurokrise -
Herausforderung für demokratische Bewegungen

Krefeld, den 18.2.2013

Im Zuge der Krise werden zunehmend nationalistische Stimmen laut. Im Anschluss an manche Aussagen aus etablierten Parteien und Teilen der Medien deuten sie die Krise als Konflikt zwischen Deutschland und der EU oder auch zwischen Nord- und Südeuropa. Punktuell finden sie damit Gehör in Kreisen, die sich ansonsten klar gegen rechte Ideologien aussprechen.

Daher wollen wir aufklären: Was heißt eigentliche Rechtspopulismus? Wer sind die rechtspopulistischen Akteure? Welche Ideologien vertreten sie? Wo liegt der Haken bei ihren Deutungen der Krise? Und vor allem: Was haben wir ihnen entgegenzusetzen?

Donnerstag, 28.2.2013 19 Uhr
Arbeitslosenzentrum, Westwall 32-34, Krefeld

Referent: Thomas Eberhard-Köster, attac

Eine gemeinsame Veranstaltung von
Bündnis Krefeld für Toleranz und Demokratie und
Sozialbündnis Krefeld


Den Flyer zur Veranstaltung können sie hier herunterladen:

Flyer Rechtspopulismus im Zuge der Eurokrise


Ausgeschlossen von der Veranstaltung sind Personen, die rechtsextremen Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige Menschen verachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind. Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und diesen Personen den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser zu verweisen.




30. Januar 1933 - Der Anfang des Untergangs

Krefeld, den 26.12.2012

Vor 80 Jahren, am 30. Januar 1933, wurde Adolf Hitler Reichskanzler. Wir alle wissen, was daraus schließlich wurde. Aber was geschah damals in unserer Stadt Krefeld? Wie begann der politisch-gesellschaftliche Bruch damals vor Ort, wer agierte da und was wurde eingeleitet? Damit mehr Krefelder/innen wissen können, wie wir das wurden was wir heute sind, bietet das Bündnis Krefeld für Toleranz und Demokratie diese Veranstaltung mit Herbert Steeg an.

Mittwoch, 30. Januar 2013 19:30 Uhr
Fabrik Heeder, kleiner Saal
Virchowstr 130, 47805 Krefeld



Den Flyer zur Veranstaltung können sie hier herunterladen:

Flyer Der Anfang des Untergangs





Neue Seite zum Antifaschistischen Stadtrundgang

Krefeld, den 26.12.2012

Seit 2007 führt unser Bündnis an jedem 9.11. eines Jahres, dem Jahrestag der Reichspogromnacht, einen sogenannten "Antifaschistischen Stadtrundgang" durch, der von Herbert Steeg ausgearbeitet und geleitet wird. Für jeweils einen anderen Bereich der Stadt werden dann Orte aufgesucht und erklärt, an denen vertriebene oder ermordete Jüdische Mitbürger lebten, wo politisch verfolgte Krefelder/innen wohnten, oder von wo Verfolgung in Krefeld ausging.

In den letzten Jahren hat Herbert Steeg auch jeweils eine Dokumentation zu den Stadtrundgängen erstellt. Wir haben die Dokumente auf der Seite Stadtrundgang zum Herunterladen zusammengestellt.




Material zum "Antifaschistischen Stadtrundgang" am 9.11.2012

Krefeld, den 12.11.2012

Auch in diesem Jahr veranstaltete unser Bündnis wieder einen "Antifaschistischen Stadtrundgang". Der Weg führte diesmal durch das Stadtviertel zwischen Ostwall, Philadelphiastraße, Bleichpfad und Theaterplatz. Es wurden Orte aufgesucht, an denen vertriebene oder ermordete Jüdische Mitbürger lebten, wo politisch verfolgte Krefelder/innen wohnten, oder von wo Verfolgung in Krefeld ausging. Gerade an einem Tag wie dem 9. November sollte so gezeigt werden, wie nah – und wie oft unbekannt – das alles ist. Leitung: Herbert Steeg


Das Material zu diesem Stadtrundgang können Sie hier herunterladen (6 MB):

Material antifaschistischer Stadtrundgang Linn





Programm "Fest ohne Grenzen" am 1.9.2012

Krefeld, den 31.8.2012

13:00 Uhr Begrüßung durch Albert Koolen
Tanz des Kindergartens der BI Rund um St. Josef
Chor der Josefschule
13:30 Uhr Eröffnung des Festes durch Lars Schäfer und Albert Koolen
14:00 Uhr Start des KReaktiv Wettbewerbs, Moderation Jelena Siebert, Albert Koolen
1. Freizeitzentrum Süd - "Surpassed"
14:30 Uhr 2. MSM Gymnasium – Plakate
danach außerhalb des Wettbewerbs eine Kinder-Tanzgruppe
15:00 Uhr 3. Gesamtschule Kaiserplatz - "Dann sage NEIN"
15:15 Uhr 4. Arndt Gymnasium – Rap
15:30 Uhr 5. städt. Jugendeinrichtung Herbertzstr. - "Betteln und Flehn"
16:00 Uhr 6. Realschule Oppum - "Zeig Rassismus die rote Karte"
16:30 Uhr 7. Polnische Jugendgruppe - Theaterstück
16:45 Uhr 8. Onur Bayram (Beatboxer)
17:00 Uhr die Jury tagt
währenddessen tritt die Caritas-Tanzgruppe auf
17:30 Uhr Preisverleihung durch Sinan Akdag und OB Gregor Kathstede
18:00 Uhr Band "Rock am Ring"
20:00 Uhr Ende




Zum 7. Mal „Fest ohne Grenzen"
Gemeinsam gegen Rassismus

Krefeld, den 30.7.2012

Unter dem Motto „Gemeinsam gegen Rassismus“ feiert das Bündnis „Krefeld für Toleranz und Demokratie“

am Samstag, den 1.9.2012 von 13 - 20 Uhr
auf der Corneliusstr.


im siebten Jahr das „Fest ohne Grenzen“. Seit 2006 steht das Fest für nachbarschaftliches Zusammenleben aller KrefelderInnen, unabhängig von Herkunft, Hautfarbe und Religion. Ohne Grenzen können alle Menschen gemeinsam feiern.

Zahlreiche politische, migrantische und soziale Organisationen beteiligen sich mit Ständen, an denen Informationen angeboten werden, aber auch für das leibliche Wohl in reichem Maße gesorgt wird.

KReaktiv gegen rechts!

Auf dem Fest präsentieren sich alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Wettbewerbs für junge Krefelder: KReaktiv gegen Rechts - Aktiv für ein Krefeld ohne Rassismus, Nationalismus und Fremdenfeindlichkeit!

Eine Jury mit Beteiligung des Jugendbeirats der Stadt Krefeld wird die Beiträge bewerten. Die besten drei werden durch den Eishockeynationalspieler Sinan Akdag und Oberbürgermeister Kathstede ausgezeichnet. Weitere Einzelheiten dazu findet man hier.

Herzliche Einladung an alle …

Flyer FoG 2012




Gedenkveranstaltung am 8.Mai 2012

Krefeld, den 22.4.2012

Nie wieder Krieg
Nie wieder Faschismus


Anlässlich des Jahrestages der Befreiung vom Faschismus am 8. Mai 1945 laden wir ein zu einer

Gedenk und Mahnveranstaltung in Krefeld
am Dienstag, 08. Mai 2012 um 17:00 Uhr
am Mahnmal für die ermordeten Krefelder Antifaschistinnen und Antifaschisten
auf dem neuen Friedhof hinter dem Krematorium, Eingang Gladbacher Str.


Von dort aus werden wir zum Gräberfeld der in Krefeld während des Faschismus ermordeten und umgekommenen Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter auf dem alten Friedhof ziehen und dort unsere Gedenk- und Mahnveranstaltung beenden.

Wir laden alle demokratisch gesinnten Krefelderinnen und Krefelder ein, gemeinsam mit uns aller Opfer des Faschismus zu gedenken. Lassen Sie uns gleichzeitig ein Zeichen dafür setzen, dass wir alles in unserer Macht stehende tun werden, damit letztlich Humanismus, Toleranz und Demokratie über die Unmenschlichkeit siegen.

Veranstalter: Aurel Billstein Geschichtswerkstadt • Bündnis 90/Die Grünen Kreisverband Krefeld • Bündnis Krefeld für Toleranz und Demokratie • DGB Krefeld • DIE LINKE. Kreisverband Krefeld • Krefelder Friedensbündnis • Kreisvorstand der Deutschen Kommunistischen Partei Krefeld / Linker Niederrhein • SPD Unterbezirk Krefeld • VVN Krefeld.


Den Flyer zur Veranstaltung können Sie hier herunterladen:

Flyer 8. Mai 2012





ProNRW am 4.5.2012 vor Krefelder Moschee

Krefeld, den 22.4.2012

Die RechtspopulistInnen von ProNRW veranstalten im Zuge des aktuellen Wahlkampfes eine "Moscheen-Tour". Jeden Tag wollen sie Kundgebungen in 3 verschiedenen Städten quer in NRW abhalten und leider auch in Krefeld. ProNRW will in Krefeld am 04.05.2012 um 14 Uhr an der Moschee in der Seidenstr 6 auftreten.

Mit vielen Krefelder AntifaschistInnen wird auch unser Bündnis gegen den ProNRW-Aufmarsch demonstrieren. Den Aufruf dazu finden Sie hier.

Einen Vorschlag für die kreative Gestaltung der Demo gibt es hier.

Sobald Ort und Zeit für die Demo feststehen, werden wir an dieser Stelle informieren.




Fest ohne Grenzen 2012

Krefeld, den 22.4.2012

Der Termin für das diesjährige Fest ohne Grenzen steht fest. Es findet statt am

Samstag, den 1.9.2012 von 13 - 20 Uhr
auf der Corneliusstr.


In diesem Jahr gibt es unter dem Titel KReaktiv gegen rechts! einen Wettbewerb für junge Leute. Weitere Einzelheiten dazu findet man hier.




Kein Rassismus

Krefeld, den 13.3.2012

Kein Rassismus: nicht auf der Straße und nicht im Umgang mit Flüchtlingen.

Eine Veranstaltung des Bündnis Krefeld für Toleranz und Demokratie
mit der „Karawane für die Rechte der Flüchtlinge und MigrantInnen“
im Rahmen der "Internationalen Wochen gegen Rassismus" vom 12.-25. März 2012

Freitag, 23.3.2012 um 19.30 Uhr
Südbahnhof Krefeld, Saumstr.9


Gezeigt wird ein Film von Merandokth Feizi: „H wie Heim(at)“, ein Film über die unhaltbaren Zustände in einem städtischen Flüchtlingsheim.

Zur Zeit werden regelmäßig vor allem Roma über den Flughafen Düsseldorf in den Kosovo oder nach Serbien abgeschoben. Diese Menschen lebten oft seit vielen Jahren in Deutschland, es erwartet sie eine völlig ungewisse Zukunft in Ländern, in denen besonders Roma verfolgt werden. Dass gerade Roma vom Holocaust betroffen waren, spielt keine Rolle.

Aber auch viele Flüchtlinge, die noch „geduldet“ werden, leben in Deutschland oft in unwürdigen Zuständen, in Lagern und „Heimen“. Oft werden sie von der deutschen Bevölkerung offen feindlich behandelt. Zu einem solchen Rassismus braucht es keine Nazis.

Die Veranstaltung will auf diesen „normalen“ Rassismus aufmerksam machen, diskutiert werden soll über notwendige Gegenstrategien.


Den Flyer zur Veranstaltung können Sie hier herunterladen:

Material antifaschistischer Stadtrundgang Linn





Krefelder Aufruf

Krefeld, den 25.2.2012

Gemeinsam gegen NeoNazi-Terror,
NPD verbieten

Schockiert mussten wir zur Kenntnis nehmen, dass eine rechtsradikale Terrorzelle jahrelang verbrecherisch durch unser Land gezogen ist, dabei zehn Menschen getötet, Banken überfallen und Bombenattentate verübt hat.

Obwohl in den neunziger Jahren gegen die Täter als Volksverhetzer, Nazi-Gewalttäter und Bombenbauer polizeilich ermittelt wurde, erfolgte weder eine systematische Fahndung noch kam es zu gerichtlichen Verurteilungen. Der Charakter ihrer Morde wurde ignoriert, sie wurden als „Döner-Morde“ verharmlost oder die Verantwortung den Opfern zugeschoben. Wie ist so etwas möglich, wird nicht die Naziszene vom Verfassungsschutz mittels V-Leuten beobachtet? Offensichtlich lieferten die V-Leute dem Verfassungsschutz jahrelang wertlose Informationen und investierten das für ihre „Dienste“ erhaltene Geld in den Aufbau neofaschistischer Organisationen. So kann man weder die Menschen noch die Verfassung schützen. Hierzu ist die Wachsamkeit von Antifaschisten und eine demokratisch engagierte Öffentlichkeit besser geeignet.

Wir wissen, dass die Terrorzelle aus Zwickau nur die Spitze des Eisberges ist. Seit 1990 ermordeten rechtsradikale Gewalttäter mindestens 182 Menschen, MigrantInnen, Obdachlose, Punks, politisch Andersdenkende, Polizisten und jüdische Bürger.

Wir haben vor dem Hintergrund der deutschen Geschichte mit dem Holocaust und dem Zweiten Weltkrieg eine besondere Verantwortung. Für uns ist es nicht hinnehmbar, dass rechtsradikale Gruppen anderen Menschen das Recht auf Würde und Leben absprechen und die NPD weiter staatlich finanziert ihre menschenverachtende Propaganda verbreiten kann.

Die NPD muss verboten werden! Es darf nicht sein, dass Nazi-Aufmärsche als „demokratisches Recht“ unter dem besonderen Schutz von Justiz und Polizei stehen.

Das Verbot aller Nazi-Organisationen muss endlich verwirklicht werden. Dazu ist es erforderlich, die V-Leute des Verfassungsschutzes abzuziehen und die staatliche Finanzierung der NPD und anderer Neonazis zu beenden.

Wir, die Unterzeichnenden, fordern gemeinsam mit dem Bündnis Krefeld für Toleranz und Demokratie:




Um diesen Aufruf zu unterstützen können Sie ihn hier herunterladen, ausdrucken und unterschrieben an die angegeben Adresse schicken.

Aufruf





Material zum "Antifaschistischen Stadtrundgang" in Linn

Krefeld, den 25.2.2012

Am 27.1.2012, dem Holocaust-Gedenktag, veranstaltete der Rosa-Luxemburg-Club Linker Niederrhein einen "Antifaschistischen Stadtrundgang" durch Krefeld-Linn.

Aus der Einladung: "Der Krefelder Stadtteil Linn ist den meisten Krefelder_innen nur als Idylle einer gut erhaltenen mittelalterlichen Stadt mit Wasserburg bekannt. Am Jahrestag der Befreiung des KZ Auschschwitz wollen wir ein anderes historisches Linn entdecken: Wir erinnern u.a. an die jüdische Gemeinde, deren Synagoge 1938 zerstört wurde und deren Mitglieder fast alle in den Konzentrationslagern umkamen. Andererseits erinnern wir an die Profiteure der NS-Herrschaft, u.a. Industrie-Unternehmen mit Sitz in Krefeld-Linn."


Das Material zu diesem Stadtrundgang können Sie hier herunterladen (4 MB):

Material antifaschistischer Stadtrundgang Linn





Auf dem rechten Auge blind?

Krefeld, den 16.1.2012

Der Staat, die V-Leute und die Neonazis.

Eine Veranstaltung des Bündnis Krefeld für Toleranz und Demokratie
mit Richard Gebhardt.


Freitag, 10.2.2012 19:30 Uhr
Südbahnhof, Saumstrasse 9


Seit Beginn der spektakulären Berichterstattung über den "Nationalsozialistischer Untergrund" (NSU) richtet die Öffentlichkeit wieder den Blick auf ein Phänomen, das dem Scheinwerferlicht der Medien weitgehend entzogen schien, aber nie verschwunden war: den Terror von rechts. Wie aber konnten die polizeilich bekannten und schließlich untergetauchte Neonazis des "NSU" knapp 13 Jahr lang Morde verüben, ohne entdeckt zu werden? Ist der Staat, dessen VLeute in den Vorständen der NPD der Grund für das Scheitern des Verbotsverfahren war, "auf dem rechten Auge blind"?

Der Vortrag beleuchtet die Strukturen der militanten Neonazis in der Bundesrepublik und fragt nach der Rolle der staatlichen Behörden.

Richard Gebhardt ist Politikwissenschaftler an der RWTH Aachen. Zum Thema erschien 2007 der Sammelband "Rosen auf den Weg gestreut. Deutschland und seine Neonazis"


Das Plakat zu der Veranstaltung können Sie hier herunterladen.

Aufruf


Die Veranstalter behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen. Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, anti- semitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, wird der Zutritt zur Veranstaltung verwehrt oder sie werden von dieser ausgeschlossen.





Aufruf zur Mahnwache

Krefeld, den 21.11.2011

Opfer rechter Gewalt klagen an

Aufruf zur Mahnwache


am Mittwoch, 23. November, 17.00 Uhr
Gladbacher Straße - Ecke Neusser Straße (vor Saturn)


Faschistische Organisationen verbieten! Rassismus ächten!

Seit mindestens 10 Jahren hat eine Gruppe von Neonazis gebombt und gemordet. Zu ihren Opfern gehören eine Polizistin und mindestens neun Menschen mit Migrationsgeschichte. Diesen Opfern und ihren Angehörigen wollen wir unser Mitgefühl aussprechen.

Mit dem VVN und vielen anderen ruft auch unser Bündnis zur Teilnahme an dieser Mahnwache auf.


Den Aufruf können Sie hier herunterladen:

Aufruf





Material zum "Antifaschistischen Stadtrundgang"

Krefeld, den 17.11.2011

Der diesjährige "Antifaschistische Stadtrundgang" am 9.11.2011 führte in den nördlichen Bereich der Innenstadt.


Das Material zum Stadtrundgang können Sie hier herunterladen (3 MB):

Material antifaschistischer Stadtrundgang 2011





Literatur in West: Lesung und Diskussion mit Barbara Degen

Krefeld, den 7.10.2011

Am Sonntag, den 20.11.2011, 11.00 Uhr lädt das Bündnis Krefeld für Toleranz und Demokratie zu einer Matinée ins Bischof-Sträter-Haus, Corneliusstr. 22, 47798 Krefeld ein. Barbara Degen wird aus ihrem Buch “Das Herz schlägt in Ravensbrück – Die Gedenkkultur der Frauen” lesen. Kostenbeitrag: Euro 5.00/ erm. Euro 3,00. Mitveranstalter sind der andere Buchladen und die VDJ (Reg.gruppe Ddf).


Den Flyer zur Veranstaltung können Sie hier herunterladen:

die Auswertung der Aktion Stimmungsbild





Aktion Stimmungsbild

Krefeld, den 13.9.2011

Zusammenfassung: Mit der Aktion Stimmungsbild hat das Bündnis zwischen Mai und August 2011 die Stimmungslage und die Gefühle der Menschen erfragt, die selbst, deren Eltern oder Großeltern - aus welchen Gründen auch immer - nach Deutschland eingewandert sind und in Krefeld leben. Es ging um eine Momentaufnahme, nicht um eine „repräsentative Umfrage“, sondern um subjektiv empfundene Gefühle und Stimmungen.

Wir, das Bündnis, sind keine professionellen Statistiker, sondern Menschen, die dies als politische Aktion verstehen. Die anonyme Umfrage hat als einzige unterscheidende Angaben die nach Alter (in vier Gruppen) und Geschlecht. Es war für uns auch nicht möglich, in Krefeld eine „repräsentative Auswahl“ von Menschen mit Migrationsgeschichte zu treffen, sondern es sind eher zufällige Befragungen.

Es gab zu Beginn ein gewisses Misstrauen, in wessen (staatlichen) Auftrag wir mit der Befragung unterwegs seien. Als ein wenig verstanden wurde, dass wir die Meinung der Menschen selbst erfragen und nicht über sie reden wollten, gab es eine positive Stimmung…“Dass ihr von uns unsere Meinung wissen wollt, das finden wir gut…“

Wir haben 363 Auswertungsbögen zurückerhalten. Dies ist zwar nur ein sehr kleiner Prozentsatz der über 34 000 Menschen mit ausländischen Wurzeln in Krefeld. Dennoch erkennen wir grundsätzliche Ansichten der Menschen, die sich auch bei höherer Beteiligung nicht wesentlich verändern werden:

Es gibt eine erkennbare Diskrepanz zwischen dem „Wohlfühlen“ der Menschen in Deutschland und der offensichtlich persönlichen Erfahrung, in wichtigen gesellschaftlichen Bereichen nicht gleichgestellt zu sein. Dies bezieht sich vor allem auf die Berufs- und Ausbildungschancen und die Behandlung durch Behörden, Ämter oder die Polizei.

Der Grundgesetzartikel 3 Abs 3 mit seinem ausdrücklichen Diskriminierungsverbot wird offenbar als ein Anspruch verstanden, dem uneingeschränkt zuzustimmen ist. Aber die Alltagswirklichkeit stellt sich für viele anders dar.

Fast alle Befragten haben Freunde und freundschaftliche Kontakte zu Menschen anderer Herkunft. (Im Kontext der Umfrage sicher eher Menschen ohne Migrationsgeschichte.) Andererseits können sich die Älteren (über 55 Jahre) und die Jungen (unter 25 Jahren) eher weniger eine Partnerschaft mit Menschen anderer Herkunft vorstellen. Was hat sich da in den vergangenen Jahren verändert?

Die Zustimmung zu Deutschland als Lebens- und Heimatort ist sehr hoch, sowohl im Vergleich zu anderen europäischen Ländern als auch zu Deutschland im Besonderen als Ort des Wohlfühlens.

Andererseits aber wird die Stadt Krefeld deutlich skeptischer eingeschätzt und von deutlich weniger Befragten als Heimat angesehen. Dies zeigt sich noch einmal deutlicher, wenn die Frage nach Krefeld als Heimat mit den Fragen nach Gleichbehandlung verglichen wird. Was ist für Menschen anderer Herkunft an Krefeld unattraktiver als es für Deutschland insgesamt gilt?

Vor allen Integrationskonzepten bleibt also die Forderung nach rechtlicher und tatsächlicher Gleichberechtigung. Solange sie sowohl politisch als auch im Alltag verweigert wird, bleibt der Nährboden für Rechtsextremisten und deren rassistischer Einsortierung von Menschen bestehen.


Die Auswertung können sie hier herunterladen:

die Auswertung der Aktion Stimmungsbild





Programm beim "Fest ohne Grenzen" am 10.9.2011

Krefeld, den 7.9.2011

Programmablauf Fest ohne Grenzen 2011






Zum 6. Mal "Fest ohne Grenzen" am 10.9.2011

Krefeld, den 4.8.2011

Unter dem Motto "Gemeinsam gegen Rassismus" feiert das Bündnis "Krefeld für Toleranz und Demokratie" im sechsten Jahr das "Fest ohne Grenzen" auf der Corneliusstr. an der Josefkirche von 13 – 20 Uhr.

Seit 2006 steht das Fest für nachbarschaftliches Zusammenleben aller KrefelderInnen, unabhängig von Herkunft, Hautfarbe und Religion. Ohne Grenzen können alle Menschen gemeinsam feiern. Aufgeteilt in ein Nachmittags- und Abendprogramm beginnt es mit dem Kinderchor der Josefschule. Anschließend gibt es bis ca 20.00 Uhr eine Mischung aus internationalem Tanz, Musik und Gesang, unterbrochen von zwei Diskussionsrunden, die sich mit der Migration in Krefeld auseinandersetzen.

Zahlreiche politische, migrantische und soziale Organisationen beteiligen sich mit Ständen, an denen Informationen angeboten werden, aber auch für das leibliche Wohl in reichem Maße gesorgt wird. Extra Kinder- und Jugendprogramme runden das Fest bis zum Abend ab.

Das Fest ist aus dem politischen Willen entstanden, die Interkulturalität einer modernen Großstadt wie Krefeld so zu zeigen, dass für Fremdenfeindlichkeit, Nationalismus, Rassismus und Nazis kein Raum mehr bleibt.

Somit ist das Ziel auch Programm des Festes, was wieder gebührend gefeiert werden soll!

Herzliche Einladung an alle…

das Plakat zum Fest ohne Grenzen




Nazi Mahnwache am 9.7.2011

Krefeld, den 8.7.2011

Am diesem Samstag darf die NPD ab 15:00 Uhr eine Mahnwache auf dem Krefelder Neumarkt abhalten. Mit dem Motto "Todesstrafe für Kinderschänder" werden sie versuchen, populistisch aus den Ängsten der Menschen Kapital zu schlagen.

Solche Nazi-Aufmärsche sind eigentlich ein Anlass für unser Bündnis, sich den Nazis direkt entgegen zu stellen. Das wird aber am Samstag nicht wie bisher möglich sein. Denn es gibt im Internet unter dem Titel "Nazis von der Straße fegen" einen Aufruf, die Mahnwache lahm zu legen. Wer aufruft und was ablaufen soll geht daraus nicht hervor. Die Polizei bereitet sich darauf vor, die Situation unter Kontrolle zu halten.

Deshalb haben wir uns entschieden, als Bündnis diesem Aufruf nicht zu folgen. Für uns ist nicht absehbar, wie die Proteste verlaufen und ob die Prinzipien unseres Bündnisses für den Widerstand gegen die Nazis eingehalten werden.

Um trotzdem ein Zeichen gegen die Nazis zu setzen, veranstalten wir eine Mahnwache auf dem Bahnhofvorplatz, wo die anreisenden Nazis vorbei kommen werden. Ab 13:00 Uhr werden wir dort sein und Informationen verteilen.

Wer sich beteiligen möchte, kommt ab 13:00 Uhr auf den Bahnhofsvorplatz auf der Seite des Cinemax.

Das Flugblatt zu unserer Mahnwache finden sie hier.




Grundlagen der Arbeit

Krefeld, den 19.2.2009
Was eint das Bündnis "Krefeld für Toleranz und Demokratie"? Unter anderem dies:

"Unsere Geschichte zeigt, dass Widerstand gegen den Faschismus zum Scheitern verurteilt ist, wenn die demokratischen Kräfte nicht gemeinsam handeln. Aus dieser Erfahrung sehen wir in der Gemeinsamkeit der Demokraten die wirksamste Waffe gegen den Faschismus. Sie hat oberste Priorität."

Lesen sie die vollständigen "Grundlagen der Arbeit" hier.



Nazis sind eine Gefahr

Krefeld, den 31.12.2008.
Unter diesem Titel hat unser Bündnis eine Faltblatt herausgegeben, in dem in 8 Fragen und Antworten wichtige Informationen über die Nazis von heute zusammengefasst sind. Klicken Sie das Symbol weiter unten an, um sich das Faltblatt anzusehen oder herunter zu laden. Gedruckte Exemplare können Sie hier bei uns anfordern.

  Das Faltblatt (pdf 1,6 Mbyte)




Antifaschistischer Stadtrundgang am 9.11.2010

Krefeld, den 6.11.2010

Aus Anlass des Jahrestages der Reichspogromnacht veranstaltet unser Bündnis einen Antifaschistischen Stadtrundgang. Treffpunkt ist

am Dienstag, 9.11.2010 um 19:15 Uhr
vor dem Hansahaus (Ostwallseite) in Krefeld


Ca. 1 Stunde lang werden wir in der Innenstadt Orte aufsuchen und erklären, die in der Zeit des Faschismus in Krefeld eine Rolle gespielt haben.

Zum 5. Mal »Fest ohne Grenzen« am 4.9.2010

Krefeld, den 8.8.2010

Als Zeichen gutnachbarschaftlichen Zusammenlebens von Nationalitäten und Kulturen und gegen jede Form von Rassismus feiert das Krefelder Bündnis für Toleranz und Demokratie das 5. Fest ohne Grenzen auf der Corneliusstrasse an der Josefkirche, am Samstag, 4. September 2010 in der Zeit von 14 – 24 Uhr.

Aufgeteilt in ein Nachmittags- und Abendprogramm beginnt es mit dem Kinderchor der Josefschule. Anschließend gibt es bis ca 18.00 Uhr eine Mischung aus internationalem Tanz, Musik und Gesang, unterbrochen von zwei Diskussionsrunden, die sich mit der Migration vor Ort in Krefeld auseinandersetzen.

Zahlreiche politische, migrantische und soziale Organisationen beteiligen sich mit Ständen, bei denen Information angeboten werden, aber auch für das leibliche Wohl in reichem Maße gesorgt wird.

Extra Kinder- und Jugendprogramme runden das Fest bis zum Abend ab. Danach gibt es bis gegen Mitternacht lokale Musikgruppen, wie Dirty Deckz, lektion 27, Painter Green, Sound Pregnancy oder lee jay cop mit corporal clegg&s salvation army zu hören, die eine richtige Festivalstimmung aufkommen lassen.

Das Fest ist aus dem politischen Willen entstanden, die Interkulturalität einer modernen Großstadt wie Krefeld so zu zeigen, dass für Rassismus und Nazis kein Raum mehr bleibt.

Somit ist das Ziel auch Programm des Festes, was zum ersten Jubiläum des Festes auch gebührend gefeiert werden soll!

Herzlicher Einladung an alle…


Programmablauf Fest ohne Grenzen 2010



das Plakat zum Fest ohne Grenzen


Dem pro NRW Auftritt in Krefeld begegnen

Krefeld, den 5.5.2010

Die Wahlkampftour der rechtsextremen "pro NRW" wird am Samstag, den 8.5. um 13:30 Uhr auf dem Krefelder Theaterplatz Halt machen. Kurz vor der Landtagswahl will man hier mit rechtspopulistischen und rassistischen Parolen auf Stimmenfang gehen.

Dieser Auftritt darf nicht unwidersprochen bleiben. Doch hält unser Bündnis eine Gegendemonstration nicht für die geeignete Form des Protestes. Vielmehr möchten wir die Gelegenheit nutzen, die Besucher der Veranstaltung mit Informationen über die Gefahr, die von pro NRW ausgeht, zu versorgen und im persönlichen Gespräch zu überzeugen.

Das lässt sich machen, wenn viele UnterstützerInnen sich ab 12:30 Uhr rund um den Theaterplatz einfinden, um Informationsmaterial zu verteilen und mit persönlichen Transparenten ihre Ablehnung zu pro NRW auszudrücken. Wer selbst kein Infomaterial zum Verteilen hat, kann in Höhe der Mediothek welches bekommen. Eine Versammlung oder Kundgebung wird nicht stattfinden.

Viele von uns werden vorher um 11:00 Uhr auf dem Hauptfriedhof an der Gedenkfeier für die Opfer des Faschismus teilnehmen. Am Theaterplatz gilt es anschließend dafür zu sorgen, dass faschistisches Gedankengut in Deutschland nie wieder Fuß fassen kann.


Gedenkveranstaltung am 8.5.2010

Krefeld, den 5.5.2010

Anlässlich des Jahrestages der Befreiung vom Faschismus am 8. Mai 1945 laden

ein zu einer Gedenk- und Mahnveranstaltung am 08. Mai 2010 um 11:00 Uhr am Mahnmal für die ermordeten Krefelder Antifaschisten auf dem neuen Friedhof hinter dem Krematorium, Eingang Gladbacher Str.

Von dort aus werden wir zum Gräberfeld der in Krefeld während des Faschismus ermordeten und umgekommenen Zwangsarbeiter auf dem alten Friedhof ziehen und dort unsere Gedenk- und Mahnveranstaltung beenden.

Wir laden alle demokratisch gesinnten Krefelderinnen und Krefelder ein, gemeinsam mit uns aller Opfer des Faschismus zu gedenken. Lassen Sie uns gleichzeitig ein Zeichen dafür setzen, dass wir alles in unserer Macht stehende tun werden, damit letztlich Humanismus, Toleranz und Demokratie über die Unmenschlichkeit siegen.


Verein gegründet

Krefeld, den 5.1.2010

Um die Arbeit des Bündnisses zu stärken und zu unterstützen wurde der Verein "Bündnis Krefeld für Toleranz und Demokratie e.V." gegründet. Weitere Informationen zum Verein finden Sie auf der Seite Verein.


Das Bündnis auf dem Besonderen Weihnachtsmarkt

Krefeld, den 3.12.2009

Auch in diesem Jahr ist unser Bündnis mit einem Stand auf dem Besonderen Weihnachtsmarkt vertreten, der am 5.12.2009 von 10:00-18:00 Uhr auf dem Platz vor der alten Kirche stattfindet. Kommen Sie doch mal vorbei.


Antifaschistischer Stadtrundgang am 9.11.2009

Krefeld, den 2.11.2009

Aus Anlass des Jahrestages der Reichspogromnacht veranstaltet unser Bündnis einen Antifaschistischen Stadtrundgang. Treffpunkt ist

am Montag, den 9.11.2009 um ==> 19:30 Uhr <== geändert
an der Ecke Ostwall/Südwall (Seidenweber) in Krefeld


Ca. 1 Stunde lang werden wir "rund um den Bahnhof" Orte aufsuchen und erklären, die in der Zeit des Faschismus in Krefeld eine Rolle gespielt haben.


Fest ohne Grenzen - das Programm

Krefeld, den 28.8.2009

Fest ohne Grenzen am Samstag, den 29.8.2009 auf der Corneliusstr.

14:00 Begrüßung, anschl. Farbentanz des Kindergartens der BI St.Josef
14:30 Eröffnung durch Krefelds OB Gregor Kathstede
15:00 Chor der Josefschule
15:30 Talkrunde 1 - gegen Alltagsrassismus
16:00 Talkrunde 1, danach Safac
16:30 Musik
17:00 Talkrunde 2 - "Krefeld ohne Nazis" - überall!
17:30 Lesung KREFREMD FREMDFELD
18:00 Hummel DJ-Set - ab 18:00 Uhr Moderation Angelo
18:30 Hummel DJ-Set
19:00 Acoustic Rocks
19:30 Acoustic Rocks
20:00 Boneshaker Sound
20:30 Boneshaker Sound
21:00 Perhaps
21:30 Perhaps
22:00 Booty Call Soundsystem
22:30 Booty Call Soundsystem
23:00 Booty Call Soundsystem
23:30 Booty Call Soundsystem


Die NPD kommt nicht in den Stadtrat -
Krefeld sei Dank

Krefeld, den 23.7.2009

Der Wahlausschuss für die Krefelder Kommunalwahl hat getagt. Das wichtigste Ergebnis für uns ist: die NPD hat keine Chance, in den Stadtrat zu kommen. Denn nur in drei Wahlbezirken reichte die NPD einen gültigen Wahlvorschlag ein: Bismarckplatz, Gartenstadt und Königshof. In allen anderen 27 Wahlbezirken reichte die Anzahl der gültigen Unterstützungsunterschriften nicht aus.

Da auch die Reserveliste für den Stadtrat nicht genügend gültig Unterschriften aufwies, könnte die NPD nur dann in den Stadtrat einziehen, wenn ihre Kandidaten in den oben genannten drei Wahlbezirken direkt gewählt würden. Das kann man sicher ausschließen.

Auch für das Amt des Oberbürgermeisters kann ihr Vertreter nicht kandidieren, er scheiterte ebenfalls an den notwendigen Unterschriften.

Es ist also bei den Menschen in Krefeld angekommen, dass man der NPD keine Unterstützungsunterschrift für den Wahlantritt geben sollte, und dazu hat die Aktion unseres Bündnisses "Keine Unterschrift der NPD" mit 30000 verteilten Flugblättern sicher erheblich beigetragen. Ein wichtiger Erfolg, und deshalb nochmals Dank an alle Krefelderinnen und Krefelder, die durch die Verweigerung ihrer Unterschrift dazu beigetragen haben.


Fest ohne Grenzen am 29.8.2009

Krefeld, den 23.6.2009
Zum vierten Mal findet das "Fest ohne Grenzen" am Samstag, dem 29.8.2009 auf der Corneliusstr. an der Josefskirche in der Zeit von 14:00 bis 24:00 Uhr statt. Unter dem Motto "Gemeinsam gegen Rassismus" wollen Mitbürger mit deutschem und migrantischem Hintergrund ein Zeichen gegen Rassismus und Fremdenfeinlichkeit setzen, denn diese Themen sind leider auch weiterhin in Krefeld aktuell. Viele Organisationen und Parteien beteiligen sich mit Informations- und Verzehrständen.


An Informationen werden geboten:

zwei Podiumsdiskussionen


Für Unterhaltung wird gesorgt durch:


Erfolgreiche Aktion

Krefeld, den 14.4.2009
Unter der Überschrift Keine Unterschrift der NPD! sammelte das Bündnis "Krefeld für Toleranz und Demokratie" Unterschriften unter seinen Aufruf, eine Kandidatur der NPD für den Krefelder Stadtrat zu verhindern. Letztlich stehen über 170 Erstunterzeichner und Erstunterzeichnerinnen unter diesem Aufruf. Dazu gehört der Krefelder Oberbürgermeister ebenso wie Vertreter aller Ratsfraktionen, von Kirchen, Gewerkschaften, Parteien oder auch Schulleiter und Vertreter von Bürgervereinen. Diese breite Unterstützung macht die einhellige Ablehnung der Krefelder Bevölkerung gegen diese undemokratische Partei deutlich, die mit ihrer rassistischen und ausländerfeindlichen Hetze versucht auf Stimmenfang zu gehen.

Wie angekündigt hat das Bündnis diesen Aufruf drucken lassen und in einer Auflage von 30.000 Exemplaren in ganz Krefeld verteilt. Ca. 50 Mitglieder und Freunde des Bündnisses haben innerhalb von knapp drei Wochen etwa 25% aller Krefelder Haushalte erreicht. Die Reaktionen der Krefelder Bürgerinnen und Bürger bei diesen Verteilaktionen waren überaus positiv. Viele erkundigten sich nach den Aktivitäten des Bündnisses und wie die Arbeit gegen die Neonazis in unserer Stadt unterstützt werden kann. Übereinstimmende Aussage der Menschen war, dass alles getan werden müsse, einen Einzug der NPD in den Krefelder Stadtrat zu verhindern.

Das Bündnis "Krefeld für Demokratie und Toleranz" betont, dass dieser Aufruf nur ein Auftakt für weitere Aktionen war, die bis zur Kommunalwahl geplant sind. Wir werden alle Anstrengungen unternehmen, damit es der NPD nicht gelingt, sich hier in Krefeld, in welcher Weise auch immer, einzunisten.

Keine Unterschrift der NPD!

Krefeld, den 13.2.2009
Seit 2 Jahren versucht die NPD in Krefeld Fuß zu fassen und hat nun für die bevorstehende Kommunalwahl einen Wahlvorschlag eingereicht, mit dem Ziel in den Krefelder Stadtrat einzuziehen. Zur Unterstützung dieses Wahlvorschlages benötigt die NPD Unterschriften, die sie sich durch Ansprechen von Bürgern in der Stadt und an der Wohnungstüre erhofft.

Ohne die nötige Anzahl von Unterschriften wäre eine Kandidatur der NPD gar nicht erst möglich. Deshalb wenden wir uns an die Krefelder Bevölkerung und rufen dazu auf, keine Unterschrift für die NPD zu leisten.

Diesen Aufruf, den Sie hier finden, haben mehr als 150 bekannte KrefelderInnen und Repräsentanten von Krefelder Organisationen unterzeichnet. In den nächsten Wochen werden wir diesen Aufruf an die Krefelder Haushalte verteilen.

  Der Aufruf (pdf 557 kbyte)

Januar 2009
Neonazi Auftritt am 10.1.2009 auf dem Neumarkt

Krefeld, den 10.1.2009
Sehr kurzfristig haben wir erfahren, dass Neonazis am heutigen Samstag in der Zeit von 14:00-18:00 Uhr auf dem Neumarkt in Krefeld auftreten dürfen. Es ist damit zu rechnen, dass die Rechtsextremisten die Vorgänge im Nahen Osten dazu missbrauchen werden, um wieder einmal ihre bekannten antisemitischen Hetzparolen zu verbreiten.

Eine Gegendemonstration wird es von uns nicht geben. Aber wer die Gelegenheit hat, kann den Neonazis auf dem Neumarkt auch ganz persönlich seine Ablehnung auszudrücken.

Veranstaltung im August 2008
Fest ohne Grenzen am 30.8.2008

Krefeld, den 6.8.2008.
Zum dritten Mal findet das "Fest ohne Grenzen" am Samstag, dem 30.8.2008 auf der Corneliusstr. an der Josefskirche in der Zeit von 14:00 bis 22:00 Uhr statt. Unter dem Motto "Gemeinsam gegen Rassismus" wollen Mitbürger mit deutschem und migrantischem Hintergrund ein Zeichen gegen Rassismus und Fremdenfeinlichkeit setzen, denn diese Themen sind leider auch weiterhin in Krefeld aktuell. Viele Organisationen und Parteien beteiligen sich mit Informations- und Verzehrständen.


An Informationen werden geboten:


Für Unterhaltung wird gesorgt durch:



das Plakat zum Fest ohne Grenzen

Veranstaltung im Juli 2008
Neonazi-Aufmarsch am 19.7.2008 in Krefeld

Krefeld, den 17.7.2008.
Sehr kurzfristig müssen wir dazu aufrufen, sich am Samstag, den 19.7.2008 einem massiven Neonazi-Aufmarsch in Krefeld entgegen zu stellen. Nach unserer Kenntnis will die NPD

durchführen. Offenbar will die NPD den bisherigen starken Widerstand der Krefelder Bevölkerung unterlaufen und hat die Aktion nicht bekannt gemacht. Möglich wurde dieses Vorgehen durch das Verhalten der Krefelder Polizei, die ebenfalls alle Informationen zurückhielt.

Um in dieser Situation eine ausreichende Gegenwehr zu organisieren, bitten wir Sie nicht nur um Ihre Teilnahme, sondern auch um die schnelle Weiterverbreitung dieses Aufrufs zur

Mahnwache und Demonstration gegen die Neonazis
am Samstag, den 19.7.2008 ab 11.00 Uhr
Südwall / Neusser Straße in Krefeld


Die Mahnwache findet um 11.00 Uhr auf dem Südwall statt. Für 11.30 Uhr wurde eine Demonstration angemeldet, die durch die Hochstrasse zieht. Um 12.00 Uhr soll eine weitere Kundgebung in Höhe Schwanenmarkt stattfinden. Anschließend wird die Demonstration weiter zum Theaterplatz ziehen, wo gegen 13.00 Uhr eine Abschlusskundgebung stattfindet.

Zeigen wir den Neonazis gemeinsam, dass sich Demokraten nicht austricksen lassen.

Veranstaltung im Juni 2008
Aufruf zum einem Gedenkgang am 22.6.2008

Krefeld, den 28.5.2008.
Zum 65. Jahrestag der Krefelder Bombennacht am Sonntag, den 22. Juni 2008, rufen auf Anregung von Friedensbündnis und Bündnis „Krefelder für Toleranz und Demokratie“ viele Organisationen zu einem Gedenkgang durch die Krefelder Innenstadt auf. Mit diesem Gang, der um 18:00 Uhr auf dem Theaterplatz starten und gegen 19:30 Uhr vor dem Rathaus enden soll, wollen wir der Opfer gedenken und mahnen, dass wir Faschismus und Krieg nie wieder zulassen dürfen.

Der Umzug wird an fünf Stationen mit kurzen Wortbeiträgen gestaltet: Albert Koolen (Moderation), Dr. Reinhard Feinendegen (Einführung, Theaterplatz), Georg Opdenberg (Ostwall / Neue Linner Str.), Pfarrer Manfred Bautz (Alte Kirche), Regionaldekan Johannes Sczyrba (Dionysiusplatz mit Aachener Friedenskreuz), und Oberbürgermeister Gregor Kathstede (von-der-Leyen-Platz / Rathaus).

Hier der Text des Aufrufs:

Erinnerung und Mahnung

Zum Gedenken an die Krefelder Bombennacht

Vor 65 Jahren, in der Nacht vom 21. zum 22. Juni 1943, wurden innerhalb weniger Stunden nicht nur der größte Teil der Krefelder Innenstadt, sondern auch weite Gebiete nördlich und östlich davon durch einen Bombenangriff zerstört. Mehr als 1000 Menschen starben, fast 10000 wurden verletzt und 33000 obdachlos. Die Folgen der Bombardierung sind bis heute im Krefelder Stadtbild gut zu erkennen, aber nur noch wenige bringen sie mit dem Krieg in Verbindung.

Es gibt gute Gründe, dieses Ereignis nicht zu vergessen und der Opfer zu gedenken. Nach heutigen Maßstäben würde das Ausmaß der Katastrophe die gesamte Welt erschüttern. Die Opfer von damals stehen uns nahe. Sie waren als Verwandte, Freunde und Mitbürger Teil unseres Lebens, und die Lücke, die ihr Tod gerissen hat, ist bis heute spürbar.

Nach 65 Jahren scheinen die Lehren aus Krieg und Zerstörung in Vergessenheit zu geraten. Krieg wird als Mittel der Politik immer noch nicht ausgeschlossen. Und immer noch glauben Politiker an den „gerechten“ Krieg, den man „gewinnen“ kann. Doch es gibt bei den vom Krieg betroffenen Menschen nur Verlierer. Tod und Leid des Einzelnen machen keinen Unterschied zwischen Siegern und Besiegten, und niemand kann dieses Schicksal als gerecht empfinden.

Damals haben die menschenverachtenden Ideologien des Nationalsozialismus mit übersteigertem Nationalismus, Rassenwahn und Führerkult Millionen Menschen das Leben gekostet. Sie haben einen Krieg ausgelöst, der Krefeld, Deutschland und große Teile Europas und der Welt in Schutt und Asche legte. Trotzdem sind diese Ideologien bis heute nicht verschwunden. Verstärkt müssen wir uns wieder mit denen auseinandersetzen, die Nationalismus, Rassismus und Fremdenfeindlichkeit propagieren und an die Ideen der Nazis anknüpfen wollen.

Am 22.Juni 2008 wollen wir an die Ereignisse von 1943 mit einem Gedenkgang durch Krefeld erinnern. Wir beginnen um 18.00 Uhr auf dem Theaterplatz und gehen über die Stationen Ostwall / Neue Linner Straße, Alte Kirche und Dionysiusplatz zum Von der Leyen Platz / Rathaus. An den einzelnen Stationen werden wir zurückblicken auf das, was nach dem Bombenangriff von Krefeld übrig geblieben war. Gedenken und Erinnern sollen uns helfen dafür zu sorgen, dass so etwas nie wieder geschehen kann.

Dazu rufen auf: • Anstoss e.V. • Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen • Arbeitskreis Eine Welt e.V., Krefeld • attac Krefeld • Bündnis 90 / Die Grünen Kreisverband Krefeld und Ratsfraktion • Bündnis „Krefelder für Toleranz und Demokratie“ • Bürgerinitiative "Rund um St. Josef" e.V., Der Vorstand • CDU Fraktion im Rat der Stadt Krefeld • Der Regionaldekan der Kath. Region Krefeld-Meerbusch • DGB Kreisverband Krefeld • die Linke. Krefeld • DKP Krefeld-Linker Niederrhein • Emmaus Gemeinschaft Krefeld eV • Evangelischer Gemeindeverband Krefeld • Franziskusschwestern / TAU – Stiftung, Krefeld • Friedensbündnis Krefeld • Internat. Kath. Friedensbewegung pax christi – Regionalgruppe Krefeld • Katholische Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) Bezirksleitung Krefeld • Katholisches Forum Krefeld / Viersen • Kinderbauernhof Mallewupp e.V. • SPD Krefeld • Vorstand des Villa Merländer e.V. •

Hier der Aufruf, der Flyer und das Plakat zu der Veranstaltung

  Text des Aufrufs (pdf 21 kByte)

  Flyer A6 Vorderseite (pdf 0,8 MByte)

  Flyer A6 Rückseite (pdf 1,2 MByte)

  Plakat A3 (pdf 3,1 MByte)




Veranstaltung im April 2008
der linke Niederrhein rockt gegen rechts

Krefeld, den 14.4.2008. Für die Sensibilisierung gegen rechtes Gedankengut und Fremdenfeindlichkeit wird in Krefeld ein Musikfestival inszeniert.

Spätestens seit 2007 fallen hier am Niederrhein verstärkt organisierte neonazistische, fremdenfeindliche und rassistische Aktivitäten auf. Besonders die NPD versucht in Kleve, Mönchengladbach und vor allem in Krefeld, ihre menschenverachtenden Parolen in die Öffentlichkeit zu tragen. Zwei Naziaufmärsche, mehrere kleinere Propagandaaktionen und der Versuch der NPD, in Krefeld eine so genannte „Rheinlandzentrale“ zu errichten, musste die Bevölkerung über sich ergehen lassen. Bei den nächsten Kommunalwahlen 2009 will die NPD erklärtermaßen in die städtischen Parlamente am Niederrhein einziehen. Um dies zu verhindern, brauchen wir eine breite gesellschaftliche Ablehnung den Nazis gegenüber. Vor allem die Jugend muss gegen rechtes Gedankengut sensibilisiert werden. Zu diesem Zweck veranstaltet das seit 2000 bestehende Krefelder „Bündnis für Menschenwürde und Toleranz – gegen Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Rechtsextremismus“ zusammen mit dem DGB-Krefeld das antirassistische Festival „Der linke Niederrhein rockt gegen rechts“. Unterstützt werden sie von vielen Organisationen am linken Niederrhein, u. a. durch „Die Falken“ Krefeld.

In der mit Musiktradition beladenen „Niederrheinhalle“ auf der Westparkstr. in Krefeld, Eingang Kleinewefersstr. 160, (dort sind „The Who“ in den 70er Jahren schon aufgelaufen) wird ab 19 Uhr ein Musikfestival vom Feinsten gestartet. Headliner sind die bekannten HipHop-Acts „Microphone Mafia“ aus Köln und „Sons of Gastarbeiter“ (SOG) aus dem Ruhrpott. Auch die Krefelder Crossover-Band „Acoustic Rocks“, die Punkrocker „Ich glaub das Frettchen war eine Prostituierte“, die Deutschrock-Band „Die Kriminellen Helden“ aus Nettetal und „Violett“ (Grunge) aus Kempen werden mit ihren anspruchsvollen Texten, gegen rechts rocken. Außerdem wird die Ska-Band „The Clerks“ aus Düsseldorf/Köln mit ihren Offbeats dem Publikum einheizen. Nach der Live-Musik wird mit DJs weitergefeiert. Der Eintritt kostet € 5,- an der Abendkasse und € 4,- im Vorverkauf. Die Veranstalter; freuen sich auf ein großartiges und engagiertes Festival mit vielen Besuchern vom ganzen Niederrhein. Es werden beim „Tanz in den Mai“ über 1000 Leute erwartet

Hier das Plakat zu der Veranstaltung (pdf 1,3 Mbyte)

         




Aktionen im Januar 2008
Vefahren eingestellt

Krefeld, den 23.1.2008. Heute hat das Verfahren gegen den Kollegen stattgefunden, der wegen unserer Gegendemo am 6.10.2007 angeklagt war. (Siehe auch den vorigen Eintrag "Solidaritätsaufruf")
Im Verfahren blieben die beiden Polizisten bei ihrer Aussage. Nachdem aber die ersten drei Zeugen der Verteidigung eindrucksvoll geschildert hatten, mit welcher Härte die Polizisten gegen den Kollegen vorgegangen waren, griff die Staatsanwältin ein. Sie sagte, sie glaube zwar nicht, dass Polizeibeamten gelogen hätten. Aber es sei klar, dass das harte Vorgehen der Polizeibeamten völlig unangemessen gewesen sei. Deshalb schlage sie vor, das Verfahren einzustellen. Die Richterin und die Verteidigung waren mit diesem Vorschlag einverstanden.
Damit gab es zwar nicht den erhofften „Freispruch 1. Klasse“, mit dem Ergebnis müssen wir aber angesichts der widersprüchlichen Zeugenaussagen zufrieden sein. Der Kollege muss nun für seine eigenen Anwaltskosten aufkommen, deshalb noch einmal die Bitte um Spenden auf unseren Rechtshilfefonds, Konto Andrea Langguth, Kontonr. 2118510700, BLZ 30010111 SEB-Bank, Stichwort „Rechtshilfe“.




Solidaritätsaufruf

Krefeld, den 21.1.2008. Am 6.10.2007 haben wir friedlich gegen einen Neonazi – Aufmarsch demonstriert, der vor dem Mahnmal für die Opfer der Faschismus genehmigt worden war. Die Polizei räumte den Platz für die Neonazis und nahm mehr als 40 von uns vorübergehend fest. Einer von uns muss sich deshalb am 23.1.2007 vor Gericht verantworten (9:30 Uhr Amtsgericht Krefeld Raum H214). Die Vorwürfe gegen ihn stellen die Tatsachen auf den Kopf und sind für uns nicht hinnehmbar. Im Anhang finden Sie unseren Solidaritätsaufruf für den Kollegen mit der Bitte um Unterstützung und Spenden auf unseren Rechtshilfefonds.

Der Solidaritätsaufruf als pdf




Keine Zwangsversteigerung der Lindenstraße 147

Krefeld, den 18.1.2008. Nun steht es endlich fest: die Wohnung Lindenstraße 147 wird nicht zwangsversteigert. Damit erhält die NPD keine Möglichkeit, diese Immobilie zu erwerben, um dort ihre „Rheinlandzentrale“ aufzubauen. Nachdem die drei Gläubiger - Stadt Krefeld, Dresdner Bank und Stadtsparkasse Köln - sich verständigt haben, die Zwangsversteigerung nicht weiter zu betreiben, kann die zukünftige Nutzung der Wohnung in Ruhe geplant werden.

Unser Dank gilt den drei Gläubigern, die noch rechtzeitig unsere Argumente aufgenommen haben und dann schnell zu einem gemeinsamen Vorgehen gekommen sind. Es war erfreulich zu sehen, dass man im Kampf gegen die Neonazis mit der Unterstützung der großen Finanzinstitute und der Stadt rechnen kann. Eine Unterstützung, die wir auch in Zukunft dringend brauchen werden.




Erfolgreiche Veranstaltung

Krefeld, den 11.1.2008. Der Andrang zu unserer Informationsveranstaltung am 10.1.2008 war größer als erwartet. Über 400 Teilnehmer konnte die Aula der Josefschule nicht fassen, deshalb zogen wir kurzfristig in die Josefkirche um. Der Vortrag des Mitarbeiters des Antirassistischen Bildungsforums Rheinland gab einen guten Einblick in die Neonazi-Szene und machte deutlich, dass ohne entschiedenen Widerstand gegen die Rechtsextremisten am Ende oft Gewaltopfer zu beklagen sind.

Nazi Zentrale in Krefeld verhindern!

Wehrt euch gegen eine "Rheinlandzentrale" der Neonazis in Krefeld.

Zwei große und mehrere kleine Demonstrationen haben die Neonazis in 2007 in Krefeld durchgeführt. Jedes Mal wurden sie von der Krefelder Bevölkerung mit eindrucksvollen Gegendemonstrationen in Schach gehalten.

Jetzt hat die NPD angekündigt, mitten in Krefeld auf der Lindenstraße ihre Rheinlandzentrale einzurichten. Am 25.1.2008 wollen sie ein Wohneigentum ersteigern. Wenn das gelingt, wird uns der braune Spuk wieder ein großes Stück näher rücken.

Wir Krefelder werden das genauso wenig hinnehmen wie die Nazi- Aufmärsche. Gemeinsam werden wir verhindern, dass die Neonazis ihre Zentrale in der Lindenstraße oder anderswo in Krefeld aufmachen können. Am 10.1.2008 treffen wir uns deshalb zu einem Informationsabend mit anschließendem Protestmarsch zur Lindenstraße.

Es stellt sich natürlich die Frage: was beabsichtigen die Neonazis eigentlich? Dazu erläutert ein Mitarbeiter des Antirassistischen Bildungsforums Rheinland in einem multimedialen Vortrag die Entwicklung und Strategien des Neonazismus und gibt einen Einblick in neonazistische Strukturen und Aktivitäten in NRW.


Informationsabend und Protestmarsch
am Donnerstag, den 10.1.2008
um 19:30 Uhr
Aula der Josefschule
an der Josefkirche 2
47798 Krefeld



Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, ist nach §6 Versammlungsgesetz der Zutritt zur der Veranstaltung nicht gestattet.



Das aktuelle Poster zur Aktion am 10. Januar:

Plakat Nazi Zentrale verhindern


Aktion im November 2007:
Antifaschistischer Stadtrundgang am 9.11.2007

Kommt zum Krefelder antifaschistischen Stadtrundgang am 9. November

Der 09.11. mahnt - lernt aus der Geschichte

Am 09.11.2007 gedenken auch KrefelderInnen - wie jedes Jahr - den Verbrechen des Nazi-Faschismus. Dieses Datum ist u.a. mit dem 09.11.1938 verbunden. Damals verübten deutsche Antisemiten ein Pogrom an jüdischen Menschen, deren Besitz und Synagogen, die sogenannte Reichskristallnacht.

Diese Verbrechen wurden vom Nazi-Staat geleitet und fanden auch in Krefeld willige Vollstrecker. In unserer Stadt zerstörten Antisemiten u.a. die jüdischen Synagogen in Krefeld und Linn. Nur vier Jahre später beschlossen und planten die Nazi-Führer den industriellen Massenmord an letztlich mehr als 6 Millionen Menschen, die sogenannte "Endlösung der Judenfrage".

Der Widerstand gegen die Nachfolger dieser Verbrecher gegen die Menschlichkeit, der Widerstand gegen NPD und andere faschistische Organisationen, muss auch in Krefeld noch stärker deutlich werden. Deshalb rufen wir zu einem antifaschistischen Stadtrundgang am 09.11.2007 auf.

Wir wollen an diesem Tag aber auch an die Geburt der ersten deutschen Republik am 09.11.1918 erinnern. Denn erst durch die Novemberrevolution wurde die Weimarer Republik mit freien und gleichen Wahlen und wichtigen (bürgerlichen) Freiheitsrechten erkämpft.

Demokratie kam nicht von selbst. Sie musste und muss immer wieder erkämpft, verteidigt und ausgebaut werden. Dazu mahnen uns der 09.11.1918 als positives und der 09.11.1938 als negatives Beispiel.

Heute erkennen wir eine aktive Nazi-Szene in Krefeld und wir wollen nicht immer nur auf die faschistischen Provokationen reagieren. Wir wollen ein positives Zeichen setzen für Demokratie und Menschenrechte.

Zeigen wir den Nazis unsere Verachtung für ihre Verbrechen und Provokationen. . Laßt uns gemeinsam zu Krefelder Orten gehen, die mit den Verbrechen der alten und neuen Nazis in Verbindung stehen.

Auftakt:
Krefeld Hauptbahnhof

Zeit:
09.November 2007, 18:00 Uhr

Aufrufende:
Bündnis "Krefelder für Toleranz und Demokratie"


Aktion im September 2007:
Fest ohne Grenzen am 1.9.2007

Unter dem Motto "Gemeinsam gegen Rassismus" findet das "Fest ohne Grenzen" am Samstag, dem 1.9.2007 zum zweiten Mal auf der Corneliusstr. an der Josefskirche in der Zeit von 14:00 bis 22:00 Uhr statt. Mit dieser gemeinsamen Veranstaltung wollen Mitbürger mit deutschem und migrantischem Hintergrund ein Zeichen gegen Rassismus und Fremdenfeinlichkeit setzen, denn diese Themen sind leider auch weiterhin in Krefeld aktuell.

Mit Informations- und Verzehrständen beteiligen sich unter anderem attac, Alevitischer Kulturverein, DIDF Solidaritätshaus, die LINKE., DKP, Emmaus, Eritreische Gemeinde, Falken, Hindu-Gemeinde, Grüne Jugend, Julis, Light of Africa, Portugisische Gemeinde und RABE. Für die Kleinen gibt es ein Kinderfest, und für die Bewohner des benachbarten Altenheims wird eine Cafeteria angeboten.

Zahlreiche Bands, die alle auf ein Honorar verzichten, sorgen auf der Bühne für musikalische Unterhaltung. Dabei sind Soulforce, Acoustic Rocks, The Fog Joggers, Symbiosis, Caco, Steve Buttenberger, Rifkif und Bennof sowie Rapaholix. Vorführungen internationaler Kultur und Folklore ergänzen das Musikprogramm.

Zum Thema Fremdenfeindlichkeit und Rassismus wird es immer wieder kurze Wortbeiträge geben. Oberbürgermeister Kathstede wird in seinen Begrüßungworten ebenso darauf eingehen wie die Teilnehmer von zwei Talkrunden. Im Bischof-Sträter-Haus kann man die Austellung "fiftyfifty-Comics Deutschkunde, Karikaturen gegen rechte Gewalt" ansehen.

Das Bündnis "Gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit" beschäftigt sich in Krefeld seit dem Jahr 2000 mit diesen Problemen. Es ist Teil des Bündnisses "Krefelder für Toleranz und Demokratie", das sich im Februar 2007 anlässlich der ersten Nazi-Demonstration in Krefeld bildete.

Das Plakat zum Fest ohne Grenzen:

das Plakat zum Fest ohne Grenzen


Aktion im Juli 2007:
NPD-Demonstration in Krefeld verhindern!

Krefelder wollen keine NPD−Aufmärsche!

Das haben 3500 friedliche Gegendemonstranten am 13. Februar 2007 eindrucksvoll bewiesen, als sie dem Aufruf des Bündnisses "Krefelder für Toleranz und Demokratie" folgten. Dem standen auf Seiten der NPD gerade einmal 155 Demonstranten entgegen, deren Weg von der Polizei mit mehreren Hundertschaften gebahnt wurde.

Die klare Ablehnung der Krefelderinnen und Krefelder hindert die NPD nicht daran, uns und unsere Stadt erneut mit einem Marsch provozieren zu wollen.
Für den 21. Juli 2007 wurde eine Demonstration durch die Innenstadt angemeldet.
Bereits unmittelbar nach der Demonstration am 13. Februar 2007 drohte die NPD: "Wir kommen wieder". Das zeigt, dass es der NPD nicht um die wahrnehmung demokratischer Rechte geht, sondern vielmehr darum, Krefeld erneut in einen "Ausnahmezustand" zu versetzen.

Eine NPD-Demonstration in der Innenstadt, zumal an einem Samstag zur verkaufsstärksten Zeit, bringt erhebliche Einschränkungen für Passanten und Geschäftsleute mit sich. Diese Provokation wollen wir verhindern und wir haben bereits eine Gegendemonstration angemeldet, um unser Recht auf demokratische Gegenwehr wahrzunehmen.
Wir, gemeint ist das breite Bündnis "Krefelder für Toleranz und Demokratie", getragen von demokratischen, gesellschaftlich relevanten Gruppen in Krefeld, von Parteien, Kirchen und Religionsgemeinschaften, Gewerkschaften, unabhängigen Demokraten und Antifaschisten bis hin zu Konservativen.

Eine derartige Situation in der Stadt wird die Polizei vor ein erhebliches Sicherheitsproblem stellen, dem abermals mit unverhältnismäßigem Aufwand begegnet werden muss.

Wir fordern deshalb die Verantwortlichen auf, eine NPD-Demonstration in der Innenstadt am 21. Juli 2007 zu untersagen.

Außerdem ruft das Bündnis "Krefelder für Toleranz und Demokratie" am gleichen Tag zu einer erneuten Gegendemonstration auf.

Wir Krefelderinnen und Krefelder werden uns dann wieder laut, bunt und kreativ den Neonazis gewaltfrei und friedlich in den Weg stellen. Wir bringen damit zum Ausdruck, dass wir es nicht dulden dass Straßen und Plätze unserer Stadt zur Bühne rechtsradikaler Aufmärsche werden.

Daher unser konkreter Appell an alle Krefelderinnen und Krefelder:
Unterstützen Sie die Forderung nach dem Verbot einer NPD−Demonstration
am 21. Juli 2007 in der Krefelder Innenstadt und kommen Sie zur Gegendemonstration und Kundgebung am 21.Juli 2007 um 11:00 Uhr.


Bündnis "Krefelder für Toleranz und Demokratie"




Das Plakat zur Demo im Juli 2007:

das Plakat zur Anti Nazi Demo 21. Juli 2007