Fest ohne Grenzen am 2. September 2017

Krefeld, den 29.6.2017

Samstag, 2.September 2017
13 Uhr bis 20 Uhr

11. Fest ohne Grenzen
gemeinsam gegen Rassismus
Corneliusstraße in Krefeld

MUSIK ESSEN AUS ALLER WELT PERFORMANCE
INFOSTÄNDE KINDERFEST




Für eine Gesellschaft ohne Spaltung und Grenzen

Wir sehen die vielen dringlichen Missstände in Krefeld, Deutschland und weltweit.

Die neuen Zäune und Mauern in den Köpfen und an den Grenzen, die Armut und den Krieg.

Aber wir wissen: Die alten und die neuen Rechten sind Teil des Problems und nicht der Lösung.

Wir werden gegen ihre Parolen kämpfen, auch in Krefeld, vor allem vor der Bundestagswahl.

Wir feiern mit dem Fest ohne Grenzen eine Gesellschaft weltweiter Solidarität, in der jeder Mensch willkommen ist und in Würde leben kann –

Auch hier bei uns im Stadtteil.

Herzliche Einladung!

Den Flyer können Sie hier herunterladen:

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Von der Willkommenskultur zur Sammelabschiebung?

Krefeld, den 25.3.2017

Flüchtlingsrat, Bündnis für Toleranz und Demokratie und Friedensbündnis laden in Kooperation mit Werkhaus e.V. Landtagskandidaten ein.
"Von der Willkommenskultur zur Sammelabschiebung?" ist der Titel einer Diskussionsveranstaltung

am Dienstag, 04.04 um 19.00 Uhr
im Südbahnhof, Saumstr. 9.
Eintritt frei


Den Veranstaltern haben zusammen mit Werkhaus e.V. zu dieser Podiumsdiskussion folgende Landtagskandidaten ihre Teilnahme zugesagt:

Benedikt Winzen (SPD)
Britta Oellers (CDU)
Karsten Ludwig (Grüne)
Birgit Koenen (FDP)
Stephan Hagemes (Linke)

Moderiert wird die Veranstaltung von Albert Koolen (Bündnis/Flüchtlingsrat)




Film "Alles Gut"

Krefeld, den 8.3.2017

In Zusammenarbeit mit dem Cinemaxx zeigen wir den Film "Alles Gut"

am Sonntag, 19. März 2017 um 11 Uhr
im Cinemaxx Krefeld
mit anschließender Diskussion
Eintritt 5 Euro


Djaner ist acht Jahre alt. Mit Mutter und Bruder kommt der Roma-Junge im Herbst 2015 aus Mazedonien nach Deutschland. In Hamburg darf er zur Schule gehen, Deutsch lernen. Seine Klassenlehrerin, die Mitschüler und ihre Eltern helfen ihm. Er will dazugehören. Aber was wird aus Djaner, als die Familie von der Abschiebung bedroht ist und sich vor der Polizei verstecken muss?

Für Adel, den Vater der elfjährigen Ghofran, geht ein Traum in Erfüllung, als seine Frau und die vier Kinder endlich aus Syrien nachkommen. Nun warten die großen Herausforderungen des wirklichen Ankommens auf die Familie: Adel muss eine Wohnung für alle finden. Ghofran trifft in ihrer neuen Schule auf Mädchen, die alles dürfen: Fahrradfahren, sich schminken – neue Möglichkeiten, die das junge Mädchen zunächst strikt ablehnt. Sie will akzeptiert werden, ohne die eigene Identität zu verlieren.

Am Beispiel der beiden Kinder und ihrer Familien erzählt ALLES GUT von den kleinen und den großen Hürden, die vor Geflüchteten liegen, wenn sie in Deutschland leben möchten. Der Film nähert sich den entscheidenden Konflikten, die es zu lösen gilt, damit Integration funktionieren kann.

Die Regisseurin Pia Lenz hat die Familien in Hamburg über ein Jahr lang mit ihrer Kamera begleitet. Produziert wurde der Film von Hauke Wendler und Carsten Rau, den Machern des Erfolgsfilms WILLKOMMEN AUF DEUTSCH, der einer der erfolgreichsten Dokumentarfilme des Jahres 2015 war.

Weiter Informationen zum Film gibt es hier:

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Antifaschistischer Stadtrundgang

Krefeld, den 29.10.2016

Anläßlich des Jahrestags der Pogromnacht 1938 laden wir herzlich zu unserem nächsten antifaschistischen Stadtrundgang ein. Er wird diesmal zu Orten rund um den Nordwall führen. Er beginnt

am Samstag, 12. November 2016 um 15 Uhr
auf der Hochstrasse Ecke St. Antonstrasse.




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Fest ohne Grenzen am 27. August 2016

Krefeld, den 23.4.2016

Save the date
27. August 2016
10. Fest ohne Grenzen
grenzenlos solidarisch
Corneliusstraße in Krefeld
ca. 13 Uhr bis 20 Uhr


Nach Krefeld sind mehr als 3.000 geflüchtete Menschen gekommen und was an den Grenzen geschieht, ist unmenschlich und beschämend.

Wir wollen unsere grenzenlose Solidarität über und gegen alle Grenzen und Unmenschlichkeit mit Euch bei unserem 10. Fest zeigen.

Seit 10 Jahren arbeiten wir gemeinsam gegen Rassismus in unserer Stadt. Unterstützt uns wieder als HelferInnen und TeilnehmerInnen.

Wer also Interesse hat, auf dem Fest einen Stand zu machen, auf sein/ihr Projekt aufmerksam zu machen, wer auf unserer Bühne auftreten möchte oder Lust hat, in die Organisation einzusteigen, ist herzlich eingeladen, sich bei uns zu melden:
info@krefeld-ohne-nazis.de

Wir freuen uns, am 27. August mit Euch zu feiern und ein Zeichen für Krefeld zu setzen!

Orga-Team fürs Fest ohne Grenzen
Bündnis Krefeld für Toleranz und Demokratie

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Film: Willkommen auf Deutsch

Krefeld, den 6.1.2016

WILLKOMMEN AUF DEUTSCH zeigt, was passiert, wenn in der Nachbarschaft plötzlich Asylbewerber einziehen. Der Film wirft dabei die Frage auf, was einem nachhaltigen Wandel der Asyl- und Flüchtlingspolitik tatsächlich im Wege steht.

Wir zeigen den Film

am Sonntag, 24.1.2016 um 11 Uhr
im Cinemaxx Krefeld, am Hauptbahnhof 3
mit anschließender Podiumsdiskussion
Eintritt 5 Euro


Der Dokumentarfilm WILLKOMMEN AUF DEUTSCH zeigt die Probleme, die durch die stetig wachsenden Flüchtlingszahlen entstehen und setzt bei den Menschen, ihren Sorgen und Vorurteilen in der bürgerlichen Mitte Westdeutschlands an: Im Landkreis Harburg, der sich zwischen der Lüneburger Heide und Hamburg erstreckt. 240.000 Einwohner, Backsteinhäuser, Weideland – hier scheint die Welt noch in Ordnung zu sein. Doch jetzt leben traumatisierte Flüchtlinge neben Dorfbewohnern, die sich angesichts der neuen Nachbarn um ihre Töchter und den Verkaufswert ihrer Eigenheime sorgen. Junge Männer, die Krieg, Armut und Perspektivlosigkeit entfliehen wollten, sollen in einem 400-Seelen-Dorf untergebracht werden, das weder Bäcker noch Supermarkt hat. Was passiert, wenn Menschen aufeinander prallen, die sich fremd sind?

Über einen Zeitraum von fast einem Jahr begleitet der Film Flüchtlinge, Anwohner sowie den Bereichsleiter der überlasteten Landkreisverwaltung – stellvertretend für die 295 Landkreise bundesweit. WILLKOMMEN AUF DEUTSCH ist kontrovers, sehr emotional und auch amüsant und zeigt, dass die Situation schwierig, aber nicht hoffnungslos ist.

Weiter Infos zum Film unter http://willkommen-auf-deutsch.de/




Amnesie und kalte Amnestie
NS-Verbrechen vor Gericht
Vortrag von Ingrid Müller-Münch

Krefeld, den 9.11.2015

Informations- und Diskussionsveranstaltung
am Freitag, den 27.11.2015, 19.00 Uhr
im Südbahnhof, 47805 Krefeld, Saumstr. 9
Moderation: Ursula Mende


Vor 30 Jahren verurteilte das Landgericht Krefeld den ehemaligen Spieß im KZ Buchenwald Wolfgang Otto wegen Beihilfe an der Ermordung des KPD Vorsitzenden Ernst Thälmann. Auch dann, wenn das Urteil durch den Bundesgerichtshof aufgehoben und Otto schließlich freigesprochen wurde, markierte die Krefelder Entscheidung eine Zäsur in der damaligen Justizpraxis.

Die Verfolgung von NS-Verbrechen in der Bundesrepublik ist zuallererst eine Geschichte der Justizversäumnisse. Täterschaft löste sich buchstäblich auf und reduzierte sich auf die obersten Spitzen des NS-Regimes und eine "Auslese" von Exzess-Täterinnen und -Täter. Diejenigen, die auf den verschiedensten Ebenen an bürokratisch organisierter Vernichtung und Mord beteiligt waren, konnten sich nach dem Prinzip von Befehl und Gehorsam auf fehlendes Unrechtsbewusstsein und Befehlsnotstand berufen.

Ingrid Müller-Münch, die eine Vielzahl von NS-Verfahren als Gerichtsreporterin beobachtet hat, u. a. auch den Krefelder Strafprozess, wird einen Überblick über Strafverfahren und "Verfahrenshindernisse" geben und auch darüber, was erst sehr spät zu einer Veränderung in der Entscheidungspraxis der Justiz geführt hat.

Ingrid Müller-Münch Ingrid Müller-Münch, Journalistin und Autorin, hat u. a. für die Nachrich-tenagentur Reuters in NRW und langjährig als Kölner Korrespondentin für die Frankfurter Rund-schau gearbeitet und ist derzeitig mit Reportagen überwiegend für WDR5 tätig.
Veröffentlichungen u.a.: "Die Frauen von Majdanek - Vom zerstörten Leben der Opfer und Mörderinnen", "Bieder-männer und Brandstifter - Fremdenfeindlichkeit vor Gericht" , "Die geprügelte Generation. Rohrstock Kochlöffel, und die Folgen".

Veranstalter:
Bündnis Krefeld für Toleranz und Demokratie e.V.
Villa Merländer e.V.
Der andere Buchladen


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Antifaschistischer Stadtrundgang

Krefeld, den 16.10.2015

Anläßlich des Jahrestages des Progroms gegen die Juden am 9. November 1938 macht das Bündnis für Toleranz und Demokratie wieder einen antifaschistischen Stadtrundgang. Er wird diesmal durch den Dießem führen, damals ein stadtnahes Arbeiterviertel. Beginnen wird der Rundgang

am Sonntag, 8. November um 16 Uhr
an der Ecke Dießemer Strasse/Freiligrathstrasse


Vor allem an Verfolgte und Ermordete aus diesem Bezirk möchten wir damit erinnern. Wir würden uns über viele interessierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer freuen.



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Wahlaufruf zur Oberbürgermeisterwahl

Krefeld, den 26.8.2015

Liebe Krefelderinnen und Krefelder,

seit mehr als einem Jahr versuchen wir als breites Bündnis verschiedenster Organisationen einen gesellschaftspolitischen Konsens in der Stadt für die grundsätzliche Umstrukturierung der Ausländerbehörde zu organisieren. Die Abschiebung von Adnan Harb hat noch einmal deutlich gezeigt, wie es um das Verhältnis der Behörde zu den Akteuren der humanen Zivilgesellschaft in Krefeld bestellt ist.

In wenigen Wochen wird in Krefeld ein neuer Oberbürgermeister gewählt. Für die Umgestaltung der Ausländerbehörde kommt ihm als Chef der Verwaltung dafür die entscheidende Rolle zu.

Trotz der die kommunale Debatte aktuell beherrschenden schwierigen Haushaltslage, ist für die urbane Lebensqualität Krefelds und insbesondere auch ihrer Zukunftsfähigkeit die Organisation des Zusammenlebens aller Einwohner*innen - seien sie deutscher oder nicht deutscher Herkunft - von zentraler Bedeutung und insoweit auch das Wirken der Behörde, die über Aufenthalt und Einbürgerung von nicht deutschen Bürger*innen zu entscheiden hat.

An deren Praxis wird zu messen sein, ob Krefeld eine Stadt mit offener und demokratischer Verwaltungsstruktur für alle hier lebenden Einwohner*innen wird, die auch regionale Strahlkraft hat. Oder ob die Stadt speziell durch das Handeln der Ausländerbehörde, das von Vielen als selbstherrlich, verknöchert und nicht vermittelbar angesehen wird, weiter an Ansehen und Einwohnerschaft verliert.

Deshalb wird die Wahl des neuen Oberbürgermeisters wahrscheinlich über Jahre hinaus die letzte Chance sein, eine Verwaltungsstruktur zu schaffen, die sowohl einer demokratischen Gesellschaft als auch der Spannung zwischen Gesetz und Humanität gerecht wird.

Wir mahnen an, nur denjenigen Kandidaten zu wählen, der sich zu folgenden Positionen ausdrücklich bekennt:


Liebe Krefelderinnen und Krefelder,
diese Wahl ist kommunalpolitisch eine Richtungswahl. Fragen Sie die Kandidaten nach ihrer Haltung zur Umgestaltung der Ausländerbehörde und wählen Sie nur den Kandidaten, dem Sie diesen Umbau auch zutrauen! Gehen Sie bitte wählen, denn Sie wählen auch für die Menschen in Krefeld, die kein Recht zur Kommunalwahl haben!


Flüchtlingsrat, Bündnis für Toleranz und Demokratie, Union der islamischen Vereine Krefeld und Umgebung, DIDF, Alewitisches Kulturzentrum, Hindu-Gemeinde / Forum der Tamilen, Portugiesische Gemeinde, Katholikenrat der Region Krefeld-Meerbusch, Katholisches Hochschulzentrum der Hochschule Niederrhein, Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen (ACK), DGB Kreisvorstand





DenWahlaufruf können Sie hier herunterladen:

Wahlaufruf




Programm beim Fest ohne Grenzen 2015

Krefeld, den 1.8.2015


Fest ohne Grenzen
Samstag, 15. August 2015
13 - 20 Uhr
Corneliusstrasse Krefeld

Uhrzeit ca. Bühne Festplatz
13:00 Begrüßung Drehorgelmann Ufi
Eröffnung durch Fr. Dr. Yousef
13:30 Bollywood-Tanz "brosandsis”
14:00 Drehorgelmann Ufi
14:30 Interview und Lesung Stahlnetz
Johannes Floehr - Poetry Slammer
15:00 Klaus der Geiger
15:40 Friedenschor
16:30 NoBorder, Refugees-HipHop-Band
17:10 Doga, HipHop/Rap
18:20 Rock am Ring, Rockband
19:20 Watermelon Bluesband




Fest ohne Grenzen 2015

Krefeld, den 27.7.2015

Fest ohne Grenzen
Samstag, 15. August 2015
13 - 20 Uhr
Corneliusstrasse Krefeld


Zum 9. Mal „Fest ohne Grenzen – Gemeinsam gegen Rassismus“

Unter dem Motto „Kreaktiv gegen Rassismus“ feiern wir unser diesjähriges „Fest ohne Grenzen“ auf dem Platz an der Corneliusstraße an der Josefkirche

Zum 9. Mal laden wir wieder alle Menschen aus dem Stadtviertel und Krefeld ein, die sich der Idee einer Gesellschaft ohne Rassismus und ohne Grenzen verbunden fühlen. Seit 2006 steht das Fest für nachbarschaftliches Zusammenleben aller KrefelderInnen, unabhängig von Herkunft, Hautfarbe und Religion.

In unserer Stadt und besonders in unserem Viertel, wo Menschen in zwei Turnhallen untergebracht sind, fühlen wir uns besonders betroffen von den Schicksalen derjenigen, die auf gefährlichen Wegen aus ihrer Heimat geflohen sind.

Wir haben in den vergangenen Wochen gegen die unsägliche Abschiebung von Adnan Harb vergeblich gekämpft. Wir haben festgestellt, dass der alltägliche Rassismus auch in Krefeld gegenwärtig ist. Unser Fest soll ein Zeichen für eine Gesellschaft ohne Ausgrenzung und Diskriminierung von Minderheiten sein.

Wie bei den vergangenen Festen zeigen wir dies mit Kultur, Interviews, Musik und Tanz. Viele Initiativen, Gruppen und Verbände nehmen mit Ständen und Aktionen am Fest teil. Mehrere Bands haben ihr Kommen zugesagt, auch „Rock am Ring“ wird wieder dabei sein. Kulinarische Genüsse und Getränke werden ebenfalls nicht zu kurz kommen.

Herzliche Einladung an alle, die sich dem Fest ohne Grenzen verbunden fühlen oder dieses kennenlernen möchten.

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Fest ohne Grenzen 2015




Befreiung vom Faschismus in Krefeld

Krefeld, den 11.2.2015

Gedenkkundgebung
Donnerstag, 5. März
um 18 Uhr
auf der Duisburger Strasse Ecke Alte Friedhofsstrasse in Krefeld-Uerdingen


Anfang März 1945 flohen die Reste von Reichswehr und Naziverbänden vor den amerikanischen Truppen über den Rhein. Die Nazi-Herrschaft war in Krefeld zu Ende.

Am 2. März waren erste US-Verbände von Westen aus in die Stadt eingezogen, sie wurden im Zwangsarbeiterlager der Edelstahlwerke überschwenglich als Befreier empfangen. In Uerdingen gab es noch bewaffnete Gegenwehr - bis zum 4. März wurde dort noch gekämpft, dann flohen die Resteinheiten, wobei sie die Uerdinger Rheinbrücke sprengten. Ein militärisch sinnloser Akt. Am 5. März konnten auch die Uerdinger aus dem Bunker kommen.

Wer weiß noch was die Nazidiktatur in Krefeld konkret bedeutete? Wieviele kennen noch die Namen der Verfolgten und Ermordeten? Wer weiß noch, wer alles vom Regime profitiert hat und wie die Täter und Unterstützer hießen? Und wie war das, als dann doch alles zu Ende ging?

Das Bündnis für Toleranz und Demokratie möchte mit einer kleinen Gedenkkundgebung an die Befreiung in Krefeld erinnern. Konkret wollen wir etwas von dem erzählen, wie es in Uerdingen war. Wir möchten einen kleinen Zipfel vom Tuch des Vergessens hochheben, wir möchten ausrufen: Lernt aus der Geschichte. Wenigsten ein bisschen. Wiederholt sich nicht schon wieder zu Vieles? Nehmt Euch ein wenig Zeit und kommt mit offenen Ohren zu der Gedenkkundgebung.

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Gedenkkundgebung




AfD und Pegida - die Verteidiger des "Abendlandes"?

Krefeld, den 11.2.2015

Veranstaltung am Mittwoch, 25. Februar
19:00 Uhr im Südbahnhof
Saumstr. 9, 47805 Krefeld

Vor einem Jahr haben wir als Bündnis für Toleranz und Demokratie eine Informations-veranstaltung zur AfD (Alternative für Deutschland) gemacht. Wir haben gewarnt. Was ist aus unserer Kritik geworden? Wohin hat sich die AfD entwickelt?

Heute sorgt die „PEGIDA“ für Schlagzeilen. Ist die AfD damit „out“? Oder, wächst da was zusammen?

Da äußert AfD-Parteichef Bernd Lucke Verständnis für PEGIDA. Und längst bekennen sich weite Teile der AfD-Basis offen zu ihrer Sympathie für das islamfeindliche Bündnis. Manche gehören sogar zu den Organisatoren. In Düsseldorf ist das AfD-Mitglied Alexander Heumann einer der Initiatoren des dortigen PEGIDA-Ablegers namens DÜGIDA.

Es geht aber noch schlimmer: Björn Höcke, Fraktionschef der AfD im thüringischen Landtag sowie Sprecher der AfD Thüringen, „kritisierte“ in einem Interview PEGIDA. Einige Redebeiträge seien mit dem AfD-Parteiprogramm nicht kompatibel. Wer nun erwartet, dass Höcke Rassismus thematisiert, wird von den dann folgenden Äußerungen schockiert sein. Natürlich sei Pegida nicht rassistisch. Nein, im Gegenteil, ein “Staat kann sich glücklich schätzen, solche Bürger zu haben.” Höcke kritisert "PEGIDA“ vielmehr als zu liberal und nicht germanisch. Bereits vor einem Jahr haben wir festgestellt, dass die AfD durchweg undemokratisch und gewerksschaftsfeindlich ist. Daran hat sich nichts geändert.

Bewerten wir hier Einzelerscheinungen und Verbindungen über? Wie war insgesamt der AfD-Werdegang im letzten Jahr? Wir haben wieder den AfD-Kenner Andreas Kemper eingeladen, uns seine Sicht der Entwicklung vorzustellen.

P.S. Ultrarechte und rassistische Personen sind ausdrücklich nicht eingeladen.

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Stadtrundgang




Das große Schweigen –
Verfassungsschutz & NSU
am 16.1.2015

Krefeld, den 9.1.2015

Informations- und Diskussionsveranstaltung
mit Rechtsanwältin Edith Lunnebach, Köln
am Freitag, den 16. Januar 2015, 19h00
Fabrik Heeder, kleiner Saal, Virchowstr. 130, 47805 Krefeld

Edith Lunnebach – Fachanwältin für Strafrecht und Fachanwältin für Familienrecht – ist seit 1979 als Rechtsanwältin in Köln tätig und insbesondere bei den Strafverteidigertagen und in der Strafverteidigervereinigung NRW engagiert. Beruflich war sie bei einer Vielzahl von erstinstanzlichen Großverfahren vor dem OLG und in Strafsachen mit politischem Hintergrund beteiligt und vertritt im NSU-Verfahren die verletzte Tochter und deren Eltern einer deutsch-iranischen Familie. Der Sprengstoffanschlag, der strafrechtlich als Mordversuch gegenüber der ganzen Familie eingestuft ist, fand am 19.01.2001 in Köln statt.

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Stadtrundgang




Antifaschistischer Stadtrundgang am 8.11.2014

Krefeld, den 6.11.2014

Wir besuchen geschichtsträchtige Orte rund um St. Josef - in Erinnung an die Pogromnacht 1938.

Am Samstag, 8. November 15 Uhr
ab Bischof-Sträter-Haus, Corneliusstr. 22

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.

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Stadtrundgang




"Kette der Solidarität" am 2.10.2014

Krefeld, den 12.9.2014

Gegen Abschiebungen und Abschreckung bilden wir eine menschliche

Kette der Solidarität
um die Ausländerbehörde
mit allen Flüchtlingen, Einwanderinnen und Einwanderern in Krefeld,
am Donnerstag, 2. Oktober 2014
um 17.00 Uhr
Treffpunkt HBF/Cinemaxx


Alle sprechen von Willkommenskultur. Flüchtlinge und Einwanderer sollen nicht länger ungebeten sein, sondern willkommen für die künftige Entwicklung des Landes und unserer Stadt.

Bis jetzt aber tun Bundes-, Landes- und Kommunalpolitik nichts, um abschreckende Maßnahmen einzuschränken. Abschiebungen gehören auch in Krefeld zur Normalität. Oft geschehen sie immer noch im Verborgenen, jede Öffentlichkeit schadet dem effektiven Vollzug.

Abschiebungen aber sind keine Willkommenskultur, sondern Abschreckung!

Ebenso Residenzpflicht, Asylbewerberleistungsgesetz, restriktive Aufenthaltsgewährung, all dies gilt immer noch in Deutschland und natürlich auch in Krefeld.

Wir wollen, dass Flüchtlinge und Einwanderer in Deutschland und Krefeld willkommen sind! Daher müssen sich Politik und das Bewusstsein vieler Menschen ändern!

Die Kette der Solidarität heute, im Rahmen der interkulturellen Woche und der Solidarität mit Flüchtlingen, soll ein Zeichen unseres gemeinsamen politischen Willens sein, Krefeld zu einer offenen Stadt zu machen, die Flüchtlinge und Einwanderer willkommen heißt.

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Kette der Solidarität




Ausstellung "Nirgendwo ist hier"

Krefeld, den 5.9.2014

Werkhaus, Flüchtlingsrat Krefeld e.V., Emmaus Krefeld e.V.und das Bündnis für Toleranz und Demokratie laden sie herzlich ein in den Südbahnhof

Alle Veranstaltungen sind generationsübergreifend und eintrittsfrei.

Sonntag, 7. September 2014, 11:00 Uhr
im Südbahnhof, Saumstr. 9, 47805 Krefeld
Eröffnung „Nirgendwo ist hier“
mit Kirsten Eichler, Vorstandsmitglied des Flüchtlingsrates NRW


Die Ausstellung zeigt Arbeiten von Studenten, die sich auf unterschiedlichen Wegen dem Themenkomplex Flucht und Asyl künstlerisch genähert haben. Initiiert wurde die Ausstellung vom Flüchtlingsrat NRW.

„Nirgendwo ist hier“ wird gezeigt
vom 7. bis 25. September 2014
Öffnungszeit Di bis Fr: 15:00 bis 18:00 Uhr,
andere Zeiten nach Vereinbarung

Anmeldungen für Besuche außerhalb der Öffnungszeiten
unter info @suedbahnhof-krefeld.de oder Telefon 02151 530 18 12

In den nächsten Wochen wird es jeden Donnerstag, jeweils um 19:30 Uhr, eine Veranstaltung geben.

Nächste Woche im Fokus: Die Situation in Krefeld.
Donnerstag, 11.9.2014 19:30 Uhr Südbahnhof
Albert Koelen, Cornelius Schmidt und Milhena Dreher-Curcovic haben in ihren verschiedenen Tätigkeiten (praktische Unterstützung, Psychologie) reichliche Erfahrungenen gesammelt und werden sie uns mitteilen.

Am 18.9.2014 kommen im Film "Can´t be silent" die Mitglieder des Flüchtlings-Band-Projekt "The Refugees" zu Wort, zusätzlich wird gezeigt, wie ein solches Projekt aufgezogen werden kann.

Am 25.9.2014 gehen wir in die direkte Begegnung mit Orhan Jasarovski. Er wird erzählen, wie er nach vielen Schwierigkeiten letztendlich doch noch in Deutschland Fuß fassen konnte.

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Ausstellung




Antifaschistischer Stadtrundgang am 14.6.2014

Krefeld, den 5.6.2014

Der nächstes antifaschistische Stadtrundgang des Bündnis Krefeld für Toleranz und Demokratie führt ganz in den Südwesten von Krefeld. Er geht zunächst über den Hauptfriedhof und dann ins Industriegebiet Gladbacherstrasse. Der Rundgang beginnt

am Samstag, 14. Juni um 14 Uhr
am Nebeneingang Heideckstrasse des Hauptfriedhofs
(nahe altem jüdischen Friedhof, Bushaltestelle)

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.

Den Flyer zur Veranstaltung können Sie hier herunterladen:

Stadtrundgang




Veranstaltung zur AfD am 3.4.2014

Krefeld, den 31.3.2014

Keine Alternative für Deutschland

Informationsveranstaltung
am Donnerstag, 3. April um 19 Uhr
im Südbahnhof, Saumstrasse 9, 47805 Krefeld
Referent: Andreas Kemper


"Diese Partei ist nicht gewachsen, wie z.B. die Grünen, diese Partei wurde installiert!" So Andreas Kemper. Der Münsteraner Soziologe und Buchautor Andreas Kemper beschäftigt sich kritisch mit der neuen Partei "AfD", als kompetent und streitbar werden seine Auftritte geschildert.

Er meint: Bismarck, die ostelbischen Junker, das Ständestaatdenken und die Ablehnung der Werte der bürgerlichen Revolution von 1848, all dies sind Bausteine, um die Ideen-geschichte der Ewiggestrigen und Ewigvorgestrigen, die sich heute in der "AfD" sammeln, zu verstehen. So nennt etwa der AfD-Vorsitzende Bernd Lucke den Soldatenkönig Friedrich Wilhelm I. als sein politisches Vorbild.

Hayek, Vaubel, Adam, Schachtschneider und natürlich Sarazzin, aus diesem dubiosen Umfeld speist sich die neue "Partei". Gerade Familienunternehmen, die sich nicht mehr von den übrigen neoliberalen Parteien vertreten fühlen, unterstützen die noch neoliberalere "AfD". Auch Hans-Olaf Henkel spielt eine nicht unbedeutende Rolle.

Eine Zusammenarbeit mit den "Freien Wählern", die "Zivile Koaliton e.V." und die "Wahlalternative 2013", dies waren nur einige Schritte auf dem Weg der von langer Hand geplanten Partei "AfD". Neben den bekannten sozialchauvinitischen Forderungen von Vaubel und Adam (kein passives Wahlrecht für Arbeitslose) kritisiert Andreas Kemper auch das Märchen von der armen Partei "AfD". So sponserte ein Freundeskreis der "AfD" z.B. eine Werbeanzeige auf der teuersten Seite der FAZ, Seite 5, mit 75.000 Euro. Auch kann man von einer Verzahnung der "AfD" mit anderen ultrarechten Gruppen und Medien sprechen: So half etwa die "Junge Freiheit" der "AfD" beim Sammeln von Unterstützungsunterschriften.

Veranstalter: Bündnis Krefeld für Toleranz und Demokratie

Ausgeschlossen von der Veranstaltung sind Personen, die rechtsextremen Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige Menschen verachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind. Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und diesen Personen den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser zu verweisen.

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NSU




Veranstaltung zu NSU und Verfassungsschutz am 31.1.2014

Krefeld, den 15.12.2013

Der NSU-Komplex und der Verfassungsschutz –
Albtraum ohne Ende?

Informations- und Diskussionsveranstaltung
Freitag, den 31. Januar 2014, 19.00 Uhr
Fabrik Heeder, Virchowstr. 130, Kleiner Saal
Referent: Prof. Dr. Martin Kutscha, Staats- und Verwaltungsrechtler, Berlin
Eintritt: 4,- EUR, ermäßigt 2,- EUR


Die Mordserie der NSU-Neonazis hat tiefe Spuren hinterlassen. Die NSU-Gruppe konnte lange Jahre unbemerkt durch Deutschland ziehen, ihre verbrecherischen rassistischen Taten wurden von Polizei und Verfassungsschutz Anderen zugeordnet. Die Opfer und ihre Angehörigen wurden zusätzlich diskriminiert, indem sie in die Nähe von kriminellen Drogenkartellen gerückt wurden.

Die Strafverfolgungsbehörden haben offensichtlich versagt, weil sie auf dem rechten Auge blind waren. Besondere Fragen richten sich an das Bundesamt für Verfassungsschutz und die entsprechenden Landesämter. V-Leute des Verfassungsschutzes halfen den Tätern unterzutauchen, in den Ämtern wurden systematisch Spuren verwischt und Akten vernichtet, von einer Zusammenarbeit der Behörden zur effektiven Verfolgung der Täter konnte nicht die Rede sein.

Wir wollen mit Prof. Dr. Martin Kutscha, langjähriger Mitherausgeber und Autor des Grundrechte-Report, darüber reden, welche Schlussfolgerungen insbesondere hinsichtlich der Zukunft der Verfassungsschutzorgane gezogen werden müssen. Martin Kutscha ist Menschenrechtsbeauftragter der VDJ und Vorstandsmitglied in der Humanistischen Union und der International Association Of Lawyers Against Nuclear Arms.

Wir laden herzlich zum Vortrag mit anschließender Diskussion ein.

Veranstalter: Bündnis Krefeld für Toleranz und Demokratie •
Vereinigung Demokratischer Juristinnen und Juristen e.V. • Der Andere Buchladen

Den Flyer zur Veranstaltung können Sie hier herunterladen:

NSU